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Film

Himmelstürmer

(Dokumentarfilm)

  • NS-Propagandafilm aus dem Jahre 1941
  • Deutsche Erstaufführung: 23.09.1941
  • Länge: 2730m 100min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Wilhelm Stöppler
  • Regie: Walter Jerven
  • Drehbuch: Walter Jerven, Robert Kien, Willi Stiasny
  • Musik: Horst Hanns Sieber
  • Kurzinhalt:
    HIMMELSTÜRMER – GEBURT UND GESCHICHTE DES FLIEGENS ist ein dokumentarischer Propagandafilm von Walter Jerven aus dem Jahr 1941 und entstand unter der strengen Aufsicht des nationalsozialistischen Propagandaministers Goebbels. Der Film zeigt die Geburt und Geschichte der zivilen und militärischen Luftfahrt mit zusammengestelltem Wochenschaumaterial von 1900 bis 1940. Dabei steht der uralte Menschh ...
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    HIMMELSTÜRMER – GEBURT UND GESCHICHTE DES FLIEGENS ist ein dokumentarischer Propagandafilm von Walter Jerven aus dem Jahr 1941 und entstand unter der strengen Aufsicht des nationalsozialistischen Propagandaministers Goebbels. Der Film zeigt die Geburt und Geschichte der zivilen und militärischen Luftfahrt mit zusammengestelltem Wochenschaumaterial von 1900 bis 1940. Dabei steht der uralte Menschheitstraum vom Fliegen und seine Pioniere im Mittelpunkt. Der Traum vom Fliegen dient in HIMMELSTÜRMER als Werbung für Hermann Görings militaristische Luftwaffe. Der Film sollte junge Männer für Technik, Motoren und Flugzeuge sowie vor allem für die Luftwaffe begeistern. Fliegerfilme propagierten aber auch die Regeneration des deutschen Militärs und sollten den von Hitler ausgehenden Krieg rechtfertigen. Die Marine und die Luftwaffe sowie ihre vermeintlichen heroischen und tugendhaften Soldaten, waren dabei ein besonders beliebtes Thema der militaristischen Nazi-Filme. Von den Alliierten wurde der Film 1945 als Verbotsfilm klassifiziert. Seit 1966 befinden sich die ehemaligen Verbotsfilme im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und werden unter Vorbehalt in öffentlichen Aufführungen zugänglich gemacht. Darunter fallen die Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch, antisemitisch und/oder volksverhetzend ist und deshalb auf Beschluss des Stiftungs-Kuratoriums nicht für den allgemeinen Vertrieb freigegeben werden. Diese Vorbehaltsfilme stehen jederzeit in den Räumen der Stiftung selbst für schulische, wissenschaftliche und dokumentarische Zwecke zur Sichtung zur Verfügung. Die vielfältigen und jederzeit möglichen bundesweiten öffentlichen Aufführungen in Kinos, Universitäten, Schulen etc. sind eingebunden in einen einführenden Vortrag und eine anschließende Diskussion.
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  • Produktion: Tobis-Filmkunst GmbH