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Film

Die Brüder Karamasoff

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Literaturverfilmung aus dem Jahre 1920
  • Deutsche Erstaufführung: 21.04.1920
  • Länge: 2388m 88min
  • Land: Deutschland
  • Regie: Carl Froelich
  • Autor: Fjodor Dostojewskij
  • Kamera: Otto Tober
  • Bauten: Hans Sohnle
  • Kurzinhalt:
    Fedor Karamasoff, der lasterhafte Vater, liegt im Streit mit seinem ältesten Sohn Dimitri. Dieser wurde wegen hoher Schulden als Offizier aus der Armee entlassen und verlangt nun vom Vater die Auszahlung einer Erbschaftssumme, ein Anspruch, dessen Rechtmäßigkeit Fjodor Pawlowitsch abstreitet. Er verweigert seinem Sohn das Geld nicht nur, er will es auch benutzen, um sich die Gunst Gruschenkas zu e ...
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    Fedor Karamasoff, der lasterhafte Vater, liegt im Streit mit seinem ältesten Sohn Dimitri. Dieser wurde wegen hoher Schulden als Offizier aus der Armee entlassen und verlangt nun vom Vater die Auszahlung einer Erbschaftssumme, ein Anspruch, dessen Rechtmäßigkeit Fjodor Pawlowitsch abstreitet. Er verweigert seinem Sohn das Geld nicht nur, er will es auch benutzen, um sich die Gunst Gruschenkas zu erkaufen, derselben Frau, mit der sich auch sein Sohn Dimitri eine gemeinsame Zukunft erträumt, wofür er eben dieses Geld benötigt. Dimitri veruntreut das Geld seiner Braut Katharina, mit der er (noch) verlobt ist: Das Geld bringt er in langen Nächten mit Gruschenka durch. Katharina liebt Dimitri, doch auch Gruschenka ist ihm zugetan. In einem Abschiedsbrief verspricht Dimitri Katharina, ihr Geld wiederzubeschaffen, und wenn er seinen geizigen Vater erschlagen müsste - in der Tat wird der Vater am nächsten Morgen tot aufgefunden. Iwan und Alexei, Dimitris Brüder, glauben an seine Unschuld. Und tatsächlich gesteht der Diener des alten Karamasoff gegenüber Iwan, den Mord aus Geldgier begangen zu haben. Dann erhängt er sich. In der Gerichtsverhandlung spricht alles gegen Dimitri, und Iwan kann seine entlastende Aussage nicht beweisen. Von den Aussagen seiner beiden ehemaligen Geliebten schwer belastet wird Dimitri zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
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  • Produktion: Maxim-Film Ges. Ebner & Co.