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Film

Die Zwölfte Stunde

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Literaturverfilmung aus dem Jahre 1930
  • Deutsche Erstaufführung: 16.05.1930
  • Länge: 1893m 70min
  • Land: Deutschland
  • Regie: Waldemar Roger
  • Drehbuch: Waldemar Roger
  • Autor: Bram Stoker, Friedrich Wilhelm Murnau
  • Kamera: Fritz Arno Wagner, Günther Krampf
  • Musik: Georg Fiebiger
  • Bauten: Albin Grau
  • Kurzinhalt:
    Der Film ist eine nicht autorisierte Bearbeitung von Murnaus "Nosferatu", 1922. Die Stummfilmteile wurden mit Geräuschen und Musik unterlegt, Szenen wurden vertauscht und entfernt, neue Tonfilmszenen hinzugefügt, die Rollenbezeichnungen wurden geändert. Der Name des Stummfilmregisseurs Friedrich Wilhelm Murnau ist im Vorspann nicht mehr genannt. Mit Ausnahme von Hand Behal und Eduard von Winterste ...
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    Der Film ist eine nicht autorisierte Bearbeitung von Murnaus "Nosferatu", 1922. Die Stummfilmteile wurden mit Geräuschen und Musik unterlegt, Szenen wurden vertauscht und entfernt, neue Tonfilmszenen hinzugefügt, die Rollenbezeichnungen wurden geändert. Der Name des Stummfilmregisseurs Friedrich Wilhelm Murnau ist im Vorspann nicht mehr genannt. Mit Ausnahme von Hand Behal und Eduard von Winterstein waren alle anderen Schauspieler unmittelbar nur an der Produktion der Stummfilm-Originalfassung beteiligt. Hans Behal und Eduard von Winterstein wirkten nur in der Tonfassung mit. Der in der kleinen holländischen Hafenstadt Wisborg wohnende Grundstücksmakler Karsten hat dem in den Karpaten lebenden Fürsten Wolkoff eine Anzahl alter, unbewohnter Häuser zu Kauf angeboten. Zwecks Unterzeichnung der Kaufverträge schickt er seinen Angestellten Kundberg zu dem Fürsten. Bei seiner Ankunft in Transsylvanien bemerkt Kundberg, daß die Bevölkerung in ständiger Angst lebt und bedrückt ist. Seine Fragen bleiben unbeantwortet, und es findet sich auch niemand, der ihn mit einem Pferdegespann zum Schloß des Fürsten fahren will. Man ist aber bereit, ihn wenigstens an die Grenze des fürstlichen Besitzes zu bringen. Hier wird Kundberg von einer unheimlichen schwarzen Kutsche mit einem noch unheimlicheren Kutscher erwartet. In einer Höllenfahrt erreicht er das auf einem Berg liegende Schloß Wolkoffs, der ihn freundlich empfängt und sich sogleich für die Fotografie Margittas, der jungen Frau Kundbergs, zu interessieren beginnt. Bald muß Kundberg zu seinem Entsetzen feststellen, daß der Fürst ein Vampir, ein lebender Toter, ist. Er tritt sofort die Heimreise an, weil er vor Wolkoff warnen und seine Frau schützen möchte. Er erreicht sein Reiseziel jedoch zu spät, denn Wolkoff ist es gelungen, ihn mit einem Schiff zu überholen. Während der Reise wird die gesamte Schiffsbesatzung von Wolkoff getötet. Bei der Ankunft Kundbergs in Wisborg wird die ganze Stadt vom Grauen beherrscht. Es sind unzählige unerklärliche und ungewöhnliche Sterbefälle aufgetreten, denn die Körper der Toten enthalten keinerlei Blut. Wolkoff hat Margitta, eines seiner Ziele, nicht aus den Augen verloren. Ihn ereilt sein Schicksal, als er sich ihr endlich nähern kann, um auch ihr Blut zu trinken. Er ist so sehr berauscht, daß er bei Einbruch des Morgens nicht mehr in seinen Sarg zurückkehren kann. Als ihn das erste Sonnenlicht trifft, geht er zu Grunde.
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  • Produktion: Deutsche-Film-Produktion