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Film

Wilhelm Tell

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Historienfilm aus dem Jahre 1933
  • Deutsche Erstaufführung: 12.01.1934
  • Länge: 2715m 100min
  • Land: Deutschland, Schweiz
  • Produzent: Charly Mueller
  • Regie: Heinz Paul
  • Drehbuch: Heinz Paul, Hanns Johst, Hans Curjel, Wilhelm Stöppler
  • Autor: Aegidius Tschudi, Friedrich Schiller
  • Kamera: Sepp Allgeier, Franz Weihmayr, Hans K. Gottschalk, Josef Dahinden
  • Musik: Herbert Windt
  • Ton: Emil Specht, Fritz Seeger
  • Bauten: Robert A. Dietrich
  • Kurzinhalt:
    Die Schweizer Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden haben gegen Ende des 12. Jahrhunderts ihre Freiheitsrechte durchgesetzt und diese vom deutschen Kaiser Friedrich II. urkundlich bestätigt bekommen. Nach seinem Tode übernehmen die Habsburger wieder die Herrschaft. Als die freien Amtmänner von Schwyz und Uri zu Hofe kommen, um bei König Rudolf I. die Anerkennung ihrer Rechte zu erhalten, erklärt ...
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    Die Schweizer Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden haben gegen Ende des 12. Jahrhunderts ihre Freiheitsrechte durchgesetzt und diese vom deutschen Kaiser Friedrich II. urkundlich bestätigt bekommen. Nach seinem Tode übernehmen die Habsburger wieder die Herrschaft. Als die freien Amtmänner von Schwyz und Uri zu Hofe kommen, um bei König Rudolf I. die Anerkennung ihrer Rechte zu erhalten, erklärt dieser das Bündnis für ungültig. Der gewalttätige Gessler wird zum Reichsvogt für die Schweiz ernannt. Das Volk spürt das drohende Unheil und schneller als erwartet werden über die bisher freien Kantone strenge Verbote verhängt. Der Meisterschütze Wilhelm Tell jagt, nicht ahnend, daß dies nun verboten ist, oben in den Bergen. Plötzlich begegnet er Gessler, der ihn zur Rede stellt und ihm versichert, daß Freiheit jetzt ausschließlich in seinem Ermessen liege. Gessler läßt sich nicht anmerken, daß er sich Tell unterlegen fühlt, doch sein Stolz ist dadurch verletzt. Sein Landvogt Wolfenschieß hetzt ihn weiter auf, und bald muß das bisher freie Volk erkennen, daß es nun recht- und schutzlos ist. Während eines Unwetters verlangt Vogt Wolfenschieß mit seinem Reitertrupp Obdach in dem am Weg liegenden Haus des Konrad Baumgarten. Wolfenschieß will sich der allein anwesenden Frau nähern. Baumgarten kehrt heim, hört seine Frau schreien und erschlägt den Eindringling. Mit Tells Hilfe gelingt ihnen die Flucht über den See. Die Situation im Land wird immer schlimmer. Gessler zwingt die Männer zur Fronarbeit, so daß einige von ihnen einen Aufstand wollen. Tell ist dagegen, doch die immer noch wachsende Not stimmt auch ihn um. In der Nacht wird am Rütli die Verschwörung beeidet: Sie wollen am Martinsfest nach der heiligen Messe zusammenkommen. Als der Tag da ist, hat sich Gessler wieder etwas ausgedacht: Jeder, der an seinem auf der Spitze einer Stange hängenden Eisenhut vorbeikommt, muß ihm von nun an die Reverenz erweisen. Tell passiert die Stelle in Gedanken versunken und wird verhaftet. Gessler verlangt von ihm, einen Apfel vom Haupt seines Sohnes Walter zu schießen. Tell trifft den Apfel und gesteht, daß er ihn mit einem zweiten Pfeil getötet hätte, wenn der erste sein Kind getroffen hätte. Tell wird von den Landsknechten verschleppt, doch auf der Fahrt über den See gelingt ihm die Flucht. Gessler, den der Weg nach Küßnacht durch die Hohle Gasse führt, wird dort von Tell aufgelauert und mit sicherem Schuß von seinem Pfeil tödlich getroffen. Tell hat damit das Zeichen zum Aufruhr der drei Waldstätten gegeben.
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  • Produktion:
    Terra-Film AG
    Schweizer-Produktion der Terra-Film AG
    Film-Finanzierungs-AG