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GIRLS CAN’T SURF entblößt zum ersten Mal den stumpfen Sexismus, der lange die Surfszene beherrschte. Die weiblichen Surfer der 1980er-Jahre standen in der Hierarchie ganz unten. Selbst die Pro-Surferinnen mussten sich auf der Worldtour auf eigene Kosten durchschlagen, während die Männer bereits hochbezahlte Profis waren und wie Rockstars lebten. Parallel zu den Frauen-Contests hielt man damals Bikini-Shows ab, da sowieso kein Mann den Damen-Heats zusehen wollte. Doch Anfang der 1990er-Jahre weigerte sich eine junge Generation talentierter Surferinnen, die männliche Dominanz weiter hinzunehmen. Wendy Botha, Jodie Cooper, Lisa Andersen und andere Weltmeisterinnen kämpften für Gender Equality in einer Surfwelt, die ihnen bisher nur die Rolle als Beach Bunnies und Groupies anbot. Ihre Waffen waren Talent, Individualität und ein unbeugsamer Wille. Sie ließen sich auch von der Multi-Millionen-Dollar-Surf-Industrie nicht einschüchtern und hielten zusammen – bis sie bald besser surften als die meisten Männer.
Mithilfe großartiger Archivaufnahmen aus den 1980ern und den 1990ern erzählt dieser weltweit prämierte Film die Geschichte einer Frauen-Gang, die das Surfen für immer verändern sollte.

Zum Trailer geht’s hier.

In Kooperation mit Nouvague – dem bundesweiten Organisator der Surffilmnächte – dem Kulturzentrum Schlachthof und dem lokalen Surfaktivisten Malte Loyal weiter. Weitere Informationen gibt’s hier.

Bild © Peter Joli

Surffilmnacht
GIRLS CAN’T SURF
Regie: Christopher Nelius, AU 2020, 108 min, DCP, OV, FSK: ungeprüft

Eintritt: 12€/11€ ermäßigt


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