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Wiesbadener Erstaufführung: DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ab den 1950er Jahren, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsverwöhnte und amtstrunkene Männer mit harter Pionierarbeit buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen in Aktuellen Interviews zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell.
Teilnehmerinnen dieser filmischen Zeitreise sind zahlreiche Politikerinnen – darunter Herta Däubler-Gmelin (SPD), Marie-Elisabeth Klee (CDU), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Renate Schmidt (SPD) und Rita Süssmuth (CDU). Historische Aufnahmen zeigen darüber hinaus politische Größen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen).

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

„Ein ebenso erschütterndes wie erhellendes Zeitdokument.“ (Cinema)

„Die spannende und bewegende Chronik westdeutscher Politik von 1950 bis zur Wiedervereinigung ist ein Dokumentarfilm wie er hellsichtiger und aktueller nicht sein könnte. Obwohl die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ein historisches Zeitdokument ist, wirft dieser unbedingt sehenswerte Rückblick in Zeiten von MeToo um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt ein Schlaglicht auf das immer wieder zurückgedrängte Thema Emanzipation und Feminismus. Die stimmigen Interviews und historischen Aufnahmen zeigen wie sehr sich die Politikerinnen jedweder Coleur die Teilhabe an demokratischen Prozess im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mussten. Großes politisches Kino, das selbst den nächsten Backlash, der das Wort Feministin wieder zum Schimpfwort deklariert, übersteht. Denn Bilder und Fakten, die Regisseur Torsten Körner aufbereitete, um der männerzentrierten Geschichtsschreibung etwas entgegenzusetzen, sprechen für sich.“ (programmkino.de)

Sensor-Film des Monats. Weitere Informationen finden Sie hier.

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden


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