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Auch die Pariser Literaturszene und das Verlagswesen befinden sich ständig im Wandel und müssen sich neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung stellen. Dabei möchte sich der Verleger Alain viel lieber seiner attraktiven jungen Mitarbeiterin widmen. Und dann ist er auch noch völlig unzufrieden mit dem Manuskript seines langjährigen Autors und Freundes Léonard. Der hat sein eigenes Privatleben in Buchform verarbeitet und die Bezüge zu realen Affären und Beziehungen mehr schlecht als recht verschleiert.

Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspielen von Venedig im Jahr 2018.

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Pressestimmen:

„Olivier Assayas schlägt mit seiner widerspenstigen Komödie über die amourösen und die intellektuellen Wirrungen in der Pariser Verlags- und Kulturszene einen Bogen von der Nouvelle Vague in die Gegenwart. Dabei gelingt ihm ein kleines Wunder. Ein durch und durch analoger Film weist einem einen Weg aus dem politischen und gedanklichen Dickicht der digitalen Welt.“ (filmstarts.de)

„Obwohl die Komödie voller Verzweiflung und Zärtlichkeit ist, wird überall gekichert und gelacht. Der Film ist der jüngste Beweis für die Begabung des Regisseurs, schwerwiegende Personen mit den leichtesten Berührungen zu bekämpfen. Der Film fließt luftig weiter und bringt sie mit dem Gewicht seiner Einsichten und Implikationen aus dem Gleichgewicht.“ (The Hollywood Reporter)

„Exemplarisch zeigt sich das am Buchgeschäft, das von der Digitalisierung gänzlich neu erfunden wird. Das beschäftigt die Hauptfiguren, aber mehr und mehr geht es um ihr persönliches Leben, ihre Affären und Liebschaften, ihre Treue und Untreue und die Frage, wie man in Zeiten des Wandels bewahrt, was einem lieb ist. Das packt Assayas in spritzige, sehr pointierte Dialoge, die „Zwischen den Zeilen“ auch sehr humorvoll werden lassen.“ (programmkino.de)

„Die Geschichte von zwei Paaren, die sich mit Veränderungen in ihren persönlichen und beruflichen Leben befassen, ist gespickt mit intellektuellen Sparrings und wird trotz dessen mit der Zeit immer leichter.“ (Variety)

Auszeichnungen:

Internationale Filmfestspiele von Venedig 2018:
Nominierung als Bester Film für den Goldenen Löwen (Olivier Assayas)

Chicago International Film Festival 2018
Nominierung als Bester Spielfilm (Olivier Assayas)

Toronto International Film Festival 2018
Nominierung für den People’s Choice Award (Olivier Assayas)

Foto oben: © 2019 Alamode Film

Fr 12.7. 17.45 DF
Sa 13.7. 20.15 OmU
So 14.7. 17.45 DF
Gesellschaftliche Entwicklungen
ZWISCHEN DEN ZEILEN (Doubles Vies)
Regie: Olivier Assayas, FR 2018, 107 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 6, mit Guillaume Canet, Juliette Binoche, Vincent Macaigne

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