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Wiesbadener Erstaufführung: Der angehende Grundschullehrer Sinan sah sich schon immer zu Höherem berufen – er will Schriftsteller werden. Um einen Mäzen für seinen ersten Roman zu finden, kehrt er in seine anatolische Heimatstadt zurück. Dort muss er feststellen, dass sein Vater mit seinem Glücksspiel die ganze Familie ins Unglück stürzt. So muss sich Sinan nicht nur mit arroganten Geldgebern und frustrierten Jugendfreunden herumschlagen, sondern auch mit seinen enttäuschten Großeltern, seiner überlasteten Mutter und ungeduldigen Schuldeneintreibern.

Zur Seite des Verleihers und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

Jeder Moment dieser Geschichte eines Sohnes, dem droht, das Schicksal seines Vaters zu erleiden, ist wichtig. Ceylan hat damit Recht. Ihm ist mit THE WILD PEAR TREE ein wunderschön vielschichtiger Film gelungen.“ (programmkino.de)

„Mit seiner gewaltigen Laufzeit von mehr als drei Stunden, dem überwiegend gemächlichen Erzähltempo sowie den enorm verdichteten Dialogen, die immer wieder die Aufmerksamkeit von den Bildern auf den Text unter ihnen lenken, ist THE WILD PEAR TREE ein würdiger Schlusspunkt des Wettbewerbs in Cannes.“ (kino-zeit.de)

Foto oben: © Morteza Atabaki

Festival-Nachlese
THE WILD PEAR TREE (Ahlat Agaci)
Regie: Nuri Bilge Ceylan, TR 2020, 188 min, DCP, OmU, FSK: ab 6, mit Doğu Demirkol, Murat Cemcir, Bennu Yıldırımlar


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