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Wanda, junge Mutter zweier Kinder, haust mit ihrem Mann in einer Baracke neben einem Tagebau-Bergwerk. Da ihr Mann sich von ihr vernachlässigt fühlt, reicht er die Scheidung ein. Wanda erscheint zu spät zum Gerichtstermin und verliert so das Sorgerecht für ihre Kinder. Als sie auch noch ihren Job verliert, lässt sie sich auf den Gelegenheitsgauner Norman ein, der sie überredet, einen „großen Coup“ zu begehen…

Pressestimmen:

Ein kleines, vergessenes Meisterwerk. […] WANDAS Thema wird elegant schon in den ersten Minuten enthüllt: eine Frau, die einfach nicht in ihr Umfeld passt, die nirgendwo dazugehört […] und deren pure Anwesenheit […] das männliche Auge beleidigt (was nicht verhindert, dass sie als Sexobjekt dient). […] Gedreht im Cinema-Verité-Stil auf körnigen 16mm, erzählt WANDA die Geschichte der ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen der Frau eines Minenarbeiters aus Pennsylvania (einfühlsam und lebhaft von der Regisseurin selbst gespielt), die von ihrem Ehemann und auch von den Männern, die sie während ihrer Zeit als Landstreicherin kennenlernte, verlassen wurde, und einem Kleinkriminellen (Michael Higgins), der sie tröstet und dazu überredet, mit ihm den „großen Coup“ zu landen (Bérénice Reynaud, The Last Great American Picture Show, 1995).

„Unsentimentaler, fast dokumentarisch wirkender Film über eine unerfüllte, ausgebeutete Randexistenz.“ (Lexikon des internationalen Films)

In Kooperation mit Remake. Frankfurter Frauen Film Tage. Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.

Mi 14.11. 18.00 OV
Remake. Frankfurter Frauen Film Tage
WANDA
Regie: Barbara Loden, US 1970, 105 min, 35mm, OV, FSK: ungeprüft, mit Barbara Loden, Michael Higgins, Frank Jourdano

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