Direkt zum Inhalt

Boß, einst ein berühmter Trapezartist, kann nach einem Unfall nicht mehr auftreten und fristet sein Leben mit Frau und Kind als Schaubudenbesitzer mitten auf St. Pauli. Da bringen eines Tages Matrosen ein Mädchen zu ihm, sie ist jung und hübsch und darf als Tänzerin bei ihm auftreten. Er verliebt sich in die verführerische Berta-Marie, verlässt seine Familie und findet ein Engagement im Wintergarten, wo sie mit dem Artisten Artinelli als Trio große Erfolge feiern. Doch als Boß von der Affäre der beiden erfährt, wird er rasend vor Wut….
Das Artistenmelodram gehörte zu den größten Exporterfolgen der Weimarer Republik. Filmhistorische Bedeutung erlangte VARIETÉ außerdem durch die spektakulären Aufnahmen Karl Freunds, der die sogenannte „entfesselte Kamera“ etablierte.

„Optisch virtuos gestaltetes Stummfilm-Kammerspiel im Stil des neuen, objektiven und neutralen Realismus.“ (Lexikon des internationalen Films)

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Von Ernst Lubitsch bis Götz George – Klassiker neu entdecken
VARIETÉ
Regie: E. A. Dupont, DE 1925, 95 min, DCP mit eingespielter Musik von The Tiger Lillies, Komposition: Martyn Jacques, FSK: ab 6, mit Emil Jannings, Lya de Putti, Warwick Ward


« Zurück