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Wiesbadener Erstaufführung: Mit UTØYA, 22. JULI zeigen wir einen der umstrittensten Filme des Kinojahres 2018. Ein wichtiger Film gegen das Vergessen? Oder ein pietätloser Thriller? Auf jeden Fall bietet der Film reichlich Diskussionsstoff.

Am 22. Juli 2011 werden 500 Jugendliche in einem Ferienlager auf der Insel Utøya von einem schwer bewaffneten Attentäter überfallen. Das Drama folgt der fiktiven, 18-jährigen Kaja, die mit ihrer jüngeren Schwester Emilie ein paar ausgelassene Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel verbringt. Angeregt diskutieren die Jugendlichen über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald...

Die Ereignisse werden in Echtzeit ohne erkennbare Schnitte inszeniert. Dabei erzählt der Film schonungslos aus der Perspektive der Opfer – und bietet dem Attentäter so keine Bühne.

Zur offiziellen Facebook-Seite geht’s hier.


Pressestimmen:

„Unfassbar, bestürzend und niederschmetternd – Erik Poppes Drama UTØYA, 22. JULI ist ein aufwühlendes Erlebnis, wie man es nur selten im Kino sieht.“ (Kino-Zeit)


Deutsche Film- und Medienbewertung – FBW: Prädikat: Besonders wertvoll
„Mit UTØYA 22. JULI ist Erik Poppe ein Film gelungen, der nicht nur eine Geschichte voller Spannung erzählt. Es ist ihm gelungen, etwas greifbar zu machen, was man nicht begreifen kann. Aus Sicht der Opfer und der Überlebenden. Weil ihre Geschichte erzählt werden muss, um nicht vergessen zu werden. Und somit ist UTØYA 22. JULI als Aufarbeitung eines schockierenden Ereignisses, das so viele Leben für immer veränderte, ein wichtiger Film.“

Zur vollständigen Jury-Begründung geht’s hier.

Foto oben: © Agnete Brun

Do 11.10. 18.00 OmU
Fr 12.10. 18.00 DF
Sa 13.10. 20.15 DF
So 14.10. 20.15 OmU
Cinema Extreme
UTØYA 22. JULI
Regie: Erik Poppe, NO 2018, 93 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Andrea Berntzen, Sorosh Sadat, Aleksander Holmen

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