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Wiesbadener Erstaufführung: Albert Speer gehörte zu den ranghöchsten Nationalsozialisten, die bei den Nürnberger Prozessen der Todesstrafe entgingen, und das, obwohl er als Reichsminister für Bewaffnung und Munition für über zwölf Millionen Zwangsarbeiter verantwortlich war. Er gehörte zu Adolf Hitlers engen Vertrauten und wollte als dessen Stararchitekt Berlin zu einer Welthauptstadt machen. Noch bis heute haftet dem Architekten der Ruf des „guten Nazis“ an. Wie konnte er sich und seine Taten derart reinwaschen? 1969 veröffentlichte Albert Speer seine Autobiografie „Erinnerungen“, die er 1971 gemeinsam mit dem US-Studio Paramount verfilmen wollte.

Die Regisseurin Vanessa Lapa greift für ihre Doku auf Tonaufzeichnungen von Gesprächen zurück, die Speer in der Planungsphase des Films monatelang mit dem Drehbuchautoren Andrew Birkin führte, und zeigt dabei auf, wie dreist die ehemalige Führungsfigur der Nazis versuchte, seine eigene Vergangenheit zu beschönigen.

Zur offiziellen Verleiherseite und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

„Ein schockierender und abgründig faszinierender Film über einen Mann, der etwas tut, was auch heute noch höchst aktuell ist: Fake News erfinden und verbreiten!“ (Screen International)

In Kooperation mit dem WAZ – Wiesbadener Architekturzentrum e.V..

Bild © 2020 Salzgeber und Co Medien GmbH

In Kooperation mit…
SPEER GOES TO HOLLYWOOD
Regie: Vanessa Lapa, IL 2020, 102 min, DCP, OmU, FSK: ab 12

Einführung am 27.1.: Helmut Boerdner (WAZ)


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