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Ein deutscher Polizei- und Abenteuerfilm, der sich mit viel Ironie am zeitgenössischen amerikanischen Actionkino orientierte.
Eher zufällig fasst der lethargische Sergeant Mecki Berry den Gangsterkönig von Chicago, woraufhin er als Held gefeiert wird. Mit großen Erwartungen wird Berry daraufhin an die mexikanische Grenze geschickt, wo er einen skrupellosen Drogenhändler zur Strecke bringen soll.

Der mit der Jüdin Anna-Susanne Reichenheim verheiratete Filmkomponist Hans Sommer durfte bei Sergeant Berry nur mit Sondergenehmigung arbeiten. Es sollte Sommers letzter deutscher Film bleiben, der wenige Monate später mit seiner Frau in die USA emigrierte.

„Vergnügliche und handlungsreiche Kriminal- und Westernparodie.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Mi 26.6. 15.30
Sa 29.6. 15.30
Das Murnau-Gästebuch
SERGEANT BERRY
Regie: Herbert Selpin, DE 1938, 113 min, 35mm, FSK: ab 12, mit Hans Albers, Herma Relin, Peter Voss

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