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Finnland Ende des 19. Jahrhunderts: Unter der Führung von Erkki Collin formieren sich die Finnen zum Kampf gegen die russischen Besatzer. Zwischen die Fronten gerät eine Ballerina, die mit dem Freiheitshelden sympathisiert, ihn versteckt und später liebt, obwohl ihr der russische Gouverneur den Hof macht. Als Collin gefangengenommen wird, verspricht sie dem Verehrer die Heirat, um den Geliebten zu retten, und wählt dann den Freitod.

„Nachdem die Nationalsozialisten 1933 an die Macht gewählt wurden und im Anschluss viele Kollegen aus der Filmbranche – nicht zuletzt Fritz Lang – Deutschland verließen, entschied sich Erich Kettelhut zu bleiben und konzentrierte sich in seiner Arbeit auf die Dekors und Bauten für Revuen, Lustspiele und Musik-Komödien, die beim Publikum beliebt waren. Insbesondere Filme von Georg Jacoby wurden von ihm ausgestattet, darunter auch "Frauen sind doch bessere Diplomaten" (1941), der erste Ufa-Farbfilm, in dem er sein Talent in Agfacolor beweisen musste. Als einer der zentralen Filmarchitekten der Ufa fungierte er zudem zeitweise als Lehrbeauftragter der Deutschen Filmakademie in Babelsberg. Von 1933 bis 1945 arbeitete Kettelhut an gut drei Dutzend Filmen, dann legte er mit dem Ende des Kriegs eine mehrjährige Pause ein.“ (filmportal.de)

Pressestimmen:

„Perfekt ausgestatteter Großfilm, melodramatisch-sentimental gespielt vom Traum-Liebespaar Harvey/Fritsch.“ (Lexikon des internationalen Films)

Foto oben: Quelle Deutsches Filminstitut - DIF e.V.

So 4.11. 13.30
Mi 7.11. 18.00
125. Geburtstag Erich Kettelhut
SCHWARZE ROSEN
Regie: Paul Martin, DE 1935, 92 min, 35mm, FSK: ab 6, mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Willy Birgel

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