Direkt zum Inhalt

Kena und Ziki sind die Töchter zweier Lokalpolitiker in einer Gemeinde Kenias, die erbittert gegeneinander Wahlkampf führen. Als sich die beiden jungen Frauen kennenlernen, erblüht schnell eine enge Freundschaft zwischen den beiden, was schließlich dazu führt, dass sie sich ineinander verlieben. Schnell müssen sie jedoch realisieren, dass sie als Homosexuelle in ihrer restriktiven Gesellschaft sozial gebrandmarkt sind, und ihnen gesellschaftlicher Ausschluss oder sogar der Tod droht. Nun müssen sie sich entscheiden: Wählen sie das gemeinsame Glück oder die individuelle Sicherheit?

RAFIKI gilt als der erste ostafrikanische Beitrag beim Cannes-Filmfestival, der Schlagzeilen machte, da er im eigenen Herkunftsland Kenia aufgrund von der offenen Darstellung von Homosexualität und politischem Aktivismus verboten wurde.

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Dies ist letztendlich das Raffinierte an diesem Film. Er ist faktisch und ehrlich, erliegt aber keiner melancholischen Sehnsucht, sondern nimmt die Erneuerungsbewegung selbst in die Hand und beginnt, neue Ideen, neue Bilder sowie ein Kenia und eine Welt der Zukunft zu imaginieren.“ (kino-zeit.de)

„Den beiden Darstellerinnen Samantha Mugatsia und Sheila Munyiva zuzusehen, wie sie sich von der Liebe verzaubert auf eine verbotene Freundschaft [...] einlassen, macht vor allem deshalb Laune, weil man ihnen die Lebensfreude, aber auch die Zweifel abnimmt.“ (programmkino.de)

„RAFIKI strotzt vor Kraft, bejaht das Leben in Afrika, in Freiheit, mit Toleranz – und fordert heraus.“ (critic.de)


In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie hier.


Foto oben: © 2018 Salzgeber

Do 14.2. 20.15 OmU
Sa 16.12. 18.00 OmU
Festival-Nachlese
RAFIKI
Regie: Wanuri Kahiu, KE/ZA/FR 2018, 83 min, DCP, OmU, FSK: ab 12, mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Dennis Musyoka

« Zurück