Direkt zum Inhalt

Im November 1999 zieht der 67-jöhrige Trond Sander aus Oslo zurück an einen malerischen Ort im Osten Norwegens. Eigentlich sucht er nach dem Tod seiner Ehefrau nur die Einsamkeit, doch in einer Winternacht erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl, ein Sommer, in dem er die Liebe entdeckte. Aber auch der Sommer, an dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte...

Bei seiner Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 wurde PFERDE STEHLEN mit dem Silbernen Bären für eine Herausragende Künstlerische Leistung (Rasmus Videbæk für die Kamera) ausgezeichnet.

Zur Verleiherseite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Filmisch ein Gemälde aus Jetzt und Damals, Natur und Ritual, Sprache und Klang“ (Berliner Zeitung)

„Obschon Jungdarsteller Jon Ranes die Verunsicherung der Hauptfigur im Teenageralter greifbar werden lässt, gibt der gewohnt charismatische Stellan Skarsgård dem Film seine Seele. In seiner nuancierten Mimik und seiner Haltung spiegeln sich die Trauer und die Resignation des gealterten Protagonisten deutlich wider, ohne jedoch aufdringlich daherzukommen.“ (programmkino.de)

„Durch den Film zieht sich ein außerordentliches Gespür für Natur und Jahreszeiten. Hans Petter Moland liefert eine ambitionierte Reflexion unserer Verantwortung anderen gegenüber. (The Hollywood Reporter)

„Ein Film, der auf erwachsene, untröstliche Weise veranschaulicht, warum wir uns an Dinge binden.“ (Variety)

Foto oben: © 2019 MFA + Filmdistribution e.K.

Do 16.1. 17.30 OmU
So 19.1. 17.30 DF
Literaturverfilmungen
PFERDE STEHLEN (Ut og stjæle hester)
Regie: Hans Petter Moland, NO/DK/SE 2019, 124 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Stellan Skarsgård, Jon Ranes, Bjørn Floberg


« Zurück