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Zwei Frauen, zwei Schwangerschaften, zwei Leben. Janis und Ana erwarten beide ihr erstes Kind und lernen sich zufällig im Krankenhaus kurz vor der Geburt kennen. Beide sind Single und wurden ungewollt schwanger. Janis, mittleren Alters, bereut nichts und ist in den Stunden vor der Geburt überglücklich. Ana, das genaue Gegenteil, ist ein Teenager, verängstigt und traumatisiert, die auch in ihrer Mutter Teresa kaum Unterstützung findet. Janis aber versucht, Ana aufzumuntern. Die wenigen Worte, die sie in diesen Stunden im Krankenhausflur austauschen, schaffen ein enges Band zwischen den beiden. Doch ein Zufall wirft alles durcheinander und verändert ihr Leben auf dramatische Weise.

Pedro Almodóvars Drama PARALLELE MÜTTER eröffnete 2021 die Filmfestspiele in Venedig, wo Penélope Cruz als Beste Darstellerin geehrt wurde.

Pressestimmen:

„Ein von Penélope Cruz und Newcomerin Milena Smit herausragend gespieltes, von Pedro Almodóvar natürlich wieder todschick inszeniertes Melodrama, das die (abgründigen) Erwartungen des Publikums immer wieder unterläuft und stattdessen Frauen präsentiert, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und trotz all ihrer Fehler mit einem Höchstmaß an Empathie umeinander kümmern.“ (filmstarts.de)

„In erster Linie ist PARALLELE MÜTTER ein raffiniertes Melodram, bisweilen stellt Almodóvar die emotionalen Spannungen rund um Lügen, Geheimnisse oder Eifersucht aber auch mittels Thriller-Anleihen dar. Mal huschen Schatten wie in einem Film Noir über die Wand, mal wirkt Cruz mit einem großen Küchenmesser in der Hand zum Äußersten entschlossen, schneidet dann aber nur ein paar Karotten. Die Stimmungswechsel und erzählerischen Wendungen sind meisterlich inszeniert und halten die intimen (Gewissens-)Konflikte durchweg unter Spannung. Ein oft trauriger und sehr schöner Film, mit dem Pedro Almodóvar nach zwei Dutzend Kinobeiträgen noch immer einen modernen Eindruck hinterlässt.“ (programmkino.de)

„Mutterschaft und Geschichte sind wie zwei parallele Stränge, die sich durch das Schaffen Pedro Almodóvars schlängeln, um sich nun, in PARALLELE MÜTTER, zu einer Doppelhelix zu verschränken. Um Mütter ging es bei dem spanischen Regisseur schon immer – von HIGH HEELS bis hin zu JULIETA. Gleichzeitig begleitete der spanische Filmemacher wie ein feiner Seismograph die spanische Gesellschaft, ihre Gegenwart wie ihre Vergangenheit.“ (Süddeutsche Zeitung)

„In seinem neuen Film verbindet Pedro Almodóvar die Geschichte zweier ungleicher Mütter mit dem kollektiven Bürgerkriegstrauma Spaniens zu einem ernsthaften Familiendrama über schockierende Entdeckungen und unbewältigte Wahrheiten.“ (epd-Film)

Auszeichnungen:

  • 78. Internationale Filmfestspiele von Venedig 2021: Coppa Volpi für die Beste Schauspielerin (Penélope Cruz)
  • Hollywood Music in Media Awards 2021: Auszeichnung als Beste Filmmusik – fremdsprachiger Independentfilm (Alberto Iglesias)
  • Los Angeles Film Critics Association Awards 2021: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Penélope Cruz)
  • National Society of Film Critics Awards 2022: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Penélope Cruz)
  • Palm Springs International Film Festival 2022: Auszeichnung mit dem International Star Award (Penélope Cruz)

Film des Monats der Jury der Evangelischen Filmarbeit. Hier geht’s zur Begründung.

Sensor-Film des Monats. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild  © Studiocanal

Preisgekrönt
PARALLELE MÜTTER (Madres Paralelas)
Regie: Pedro Almodóvar, ES 2021, 118 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 6, mit Penélope Cruz, Milena Smit, Rossy de Palma


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