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Film

Zum Bundesstart: Ein taiwanesischer Auftragskiller strandet in einer japanischen Vorstadt. Seine Mission ist missglückt und ihm bleiben fünf Tage, um Geld für die geplante Rückreise aufzutreiben. Unvermittelt erhält er dabei Hilfe: Der kleine Jun weicht nicht von seiner Seite und ahnungslose Anwohner zeigen sich von seinen Kochkünsten so begeistert, dass sie ihm ein berufliches Standbein schaffen wollen. Eifrig organisieren sie ihrem schweigsamen „Mr. Long“, wie sie den Killer nennen, eine fahrbare Garküche, mit der er, gemeinsam mit Jun, seine chinesischen Spezialitäten unter die Leute bringen kann. Unheil droht, als Juns Mutter von ihrem ehemaligen Dealer aufgesucht wird und dieser Mr. Longs Fährte aufnimmt. Aber auch wenn die Vergangenheit ihn einholt – es wird für Mr. Long nicht leicht zu gehen.

Der Film feierte im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Berlin 2017 seine Premiere.

Pressestimmen:

„Die wilde Mischung der Kinogenres ist das wohl prägnanteste Stilmittel SABUS, ebenso die vertrackte Erzählweise und die dynamische Kameraführung. Da fügt sich auch MR. LONG ein, in dem ein Auftragskiller eine Suppenküche betreibt.“ (programmkino.de)

„Der einzigartige Regisseur Sabu hat eine Killer-Fabel gedreht, bei der Charlie Chaplin auf Takeshi Miike trifft. Merkwürdigerweise funktioniert das.“ (Variety)

„Der japanische Regisseur Sabu inszeniert seine kulinarische Killerballade mit gewagten dramaturgischen Sprüngen und mischt Sozialdrama mit Martial-Arts-Action. Ein Genuss.“ (Spiegel Online)

„MR. LONG ist auf einer Länge von gut zwei Stunden sehr brutal, komisch, traurig und tröstlich zugleich. Es ist beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit Sabu zwischen Actionfilm, Drama und Komödie hin und her wechselt.“ (Süddeutsche Zeitung)

Do 14.9. 20.15 OmU
Fr 15.9. 17.45 OmU
Sa 16.9. 20.15 OmU
Cinema Extreme
MR. LONG
Regie: Sabu, JP/TW/HK 2017, 129 min, DCP, OmU, FSK: beantragt, mit Chang Chen, Yi Ti Yao, Run-yin Bai

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