Direkt zum Inhalt

Marvin Bijou wächst in einem konservativen Dorf auf. Für ihn ist dies ein furchtbarer Ort, an dem er ständig der Tyrannei seines Vaters, der Gleichgültigkeit seiner Mutter und den Schikanen seiner Geschwister und Mitschüler ausgesetzt ist. Mit den Jahren begreift Marvin, wie sich die sozialen Probleme in seinem Umfeld durch Alkohol und Armut nur weiter verschlimmern. Aber dann findet er durch das Theater und die Literatur zu einem neuen Selbstbewusstsein und einem Weg heraus aus der Hölle seiner Kindheit.

Bei den Filmfestspielen in Venedig wurde der Film, in dem neben Newcomer Finnegan Oldfield (NOCTURAMA, 2016) mit Isabelle Huppert und Charles Berling auch zwei Stars des französischen Kinos glänzen, mit dem Queer Lion ausgezeichnet.

Pressestimmen:
„Seine Biografie auf der Bühne gerät zum Triumph. Mit Rückblenden raffiniert erzählt, präsentiert sich ein bewegendes Drama um Würde und Gerechtigkeit. Zwar mag es manche Klischee-Macken geben, die werden jedoch durch exzellente Darsteller bestens ausgebügelt: Hier glänzt nicht nur La Huppert!“ (programmkino.de)

Sensor-Film des Monats: Weitere Informationen finden Sie hier:

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.

Fr 13.7. 17.45 OmU
So 15.7. 20.15 OmU
Festival-Nachlese
MARVIN (Marvin ou la belle éducation)
Regie: Anne Fontaine, FR 2016, 114 min, DCP, OmU, FSK: ab 12, mit Finnegan Oldfield, Grégory Gadebois, Isabelle Huppert

« Zurück