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Wiesbadener Erstaufführung: Der Dokumentarfilm schildert das tägliche Leben in Kabul während der stillen Pausen zwischen regelmäßig stattfindenden Selbstmordattentaten. Jene Bombenanschläge, die sich ereignet haben, und die, die noch kommen werden, bestimmen das Leben der Protagonisten: Afshin ist jetzt der Mann im Haus. Sein Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag. Der Teenager Afshin trägt nun die Verantwortung für die Familie und seinen kleinen Bruder. Busfahrer Abas hingegen droht unter seiner Schuldenlast zu zerbrechen und betäubt sich mit Drogen.

Zur offiziellen Verleiherseite und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

„Ja, es ist noch Krieg in Afghanistan, auch wenn der seit langem brodelnde Krieg längst aus der Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit verschwunden ist. Für die Menschen in der Hauptstadt Kabul ist Krieg dagegen an der Tagesordnung, im wahrsten Sinne des Wortes, wie Aboozar Amini in seiner impressionistischen Dokumentation KABUL, CITY IN THE WIND auf berührende Weise zeigt.“ (programmkino.de)

„In staubigen, sandgelben Bildern, in denen die Trockenheit Kabuls spürbar wird, schildert der Dokumentarfilm von Regiedebütant Aboozar Amini zwei intime Lebensgeschichten. Die von Abas, der sich als Busfahrer durchschlägt, und die der Brüder Afshin und Benjamin, die ohne Vater aufwachsen. Ein bedrückender Blick auf Menschen, die sich mit dieser surreal anmutenden Welt arrangiert haben.“ (Cinema)

Auszeichnungen:

„Film des Monats Februar 2021" und "Film des Jahres 2021“ der Jury der evangelischen Filmarbeit. Hier geht’s zur Begründung (Film des Monats).

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.

Bild © jip film und verleih

Gesellschaftliche Entwicklungen
KABUL, CITY IN THE WIND
Regie: Aboozar Amini, NL/DE/AF 2018, 89 min, DCP, OmU, FSK: ab 12


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