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Ein Mann erleidet einen tödlichen Autounfall, seine trauernde Frau zieht zum Abschied das Leichentuch über seinen Kopf – und er erhebt sich mitsamt Tuch, in dem nun schwarze Löcher für die Augen sind. Als Gespenst kehrt er zu dem Ort zurück, an dem er vorher mit seiner Frau lebte und steht dort in der Ecke, nicht fähig, mehr zu tun, als ihr stumm beim Bewältigen ihrer Trauer zuzusehen. Und während er sie beobachtet, wie sie mit ihrer Trauer umzugehen lernt und sie schließlich überkommt, bleibt die Frage: Was genau hält ihn an diesem Ort?

Der Film feierte am 22. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Weltpremiere. Im Folgenden wurde der Film beim Sydney Film Festival, Filmfestival Karlovy Vary und Seattle International Film Festival vorgestellt.

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Das Gefühl der verstreichenden Zeit ist hypnotisch und das Bild des Geists, verwundet und beobachtend, unfähig zu kommunizieren oder Trost zu spenden, wird schauriger und schöner, je länger wir es betrachten.“ (The Hollywood Reporter)

„Regisseur David Lowery inszeniert eine Geistergeschichte, die den in ein Bettlaken gehüllten Protagonisten in seiner eigenen Ewigkeit gefangen hält. Ein Geisterhaus und der Weltgeist spielen ebenso eine Rolle wie die große Frage, was der Mensch hinterlässt, wenn sein Leben endet. Ein schöner, philosophischer Film.“ (epd-Film)

„A GHOST STORY erzählt von Verlust, Trauer und den Spuren die das eigene Leben in der Zeit hinterlässt. David Lowery ist dabei nicht auf dramaturgische Zuspitzungen aus, sondern formt die Zeit selbst, in einem Märchen, das irgendwo zwischen Hans-Christian Andersen und Apichatpong Weerasethakul changiert.“ (programmkino.de)

Sa 20.1. 20.15 DF
So 21.1. 20.15 OmU
Festival-Nachlese
A GHOST STORY
Regie: David Lowery, US 2017, 93 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham

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