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Film

Als Ulla ihrer großen Schwester Ilse erzählt, dass sie bei ihrem Professor Modell gestanden habe, ist Ilse außer sich und geht zu ihm, um die Ehre ihrer Schwester zu retten. Dort behauptet sie, ihre Handtasche sei ihr gestohlen worden, und dies zieht eine Reihe von Verwicklungen nach sich.

„In den letzten wirren Wochen des Krieges war da eine der leichtesten, gekonntesten Filmkomödien entstanden, die die deutsche Filmgeschichte kennt; Es sind nicht nur drei, wie der Titel sagt, sondern gleich zahllose Verwechslungskomödien, die sich die uralten Lustspielfiguren (Frau zwischen zwei Männern) da vornehmen. Ein Nichts eigentlich, aber mit einer so beschwingten Laune hingestellt, mit solchem Scharm und graziöser Verspieltheit, wie sie sich sonst nur in französischen Filmen von Sascha Guitry oder Pierre Colombier fanden. […] Der Regisseur Victor Tourjanskij hat den Schwankmechanismus nirgends überdreht und spürt den Winkelzügen der Herzen nach, die sich das Leben leicht und die Liebe recht schwer zu machen bestrebt sind. Ferdinand Marian zeigt trotz seines dämonischen schwarzen Schnurrbarts ein helles und aufgeräumtes Gemüt – ein Schauspieler von urkomödiantischer Vielseitigkeit –, und Margot Hielscher findet sich […] mit ihm zu einem wirklich harmonischen Filmpaar zusammen. Das Publikum […] folgte ihrem Liebesdressurakt mit lauter, lautester Begeisterung.“ (DIE ZEIT, 7. April 1949)

Mi 1.11. 20.15
Mi 8.11. 18.00
In memoriam Margot Hielscher
DREIMAL KOMÖDIE (Liebeswirbel)
Regie: Viktor Tourjansky, DE 1944/49, 92 min, 35mm, FSK: ab 12, mit Margot Hielscher, Ferdinand Marian, Bruni Löbel

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