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Wiesbadener Erstaufführung: Bereits seit vielen Jahren wird der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen von Umweltschützern besetzt. Zuletzt artete der Kampf zwischen RWE und den Demonstranten im Herbst 2018 aus: Denn der Energieriese will das Gebiet roden, um so seinen benachbarten Braunkohletagebau weiter auszubauen. Doch die Aktivisten des Waldes wollen den letzten grünen Fleck in der Gegend, nicht kampflos aufgeben. Es folgt ein „Kräftemessen“ zwischen Baumbesetzern und Anwohnern auf der einen und dem Großkonzern auf der anderen Seite. Schon bald zog der David-gegen-Goliath-Konflikt das Interesse vieler weiterer Bürger aus dem Umland, später auch deutschlandweit, auf sich. Der öffentliche Widerstand wuchs weiter an. Bereits seit 2015, angefangen bei ihren einzelnen Aufbegehren bis hin zu den bald bundesweit bekannten Protesten gegen die Abholzung des Hambacher Forsts, begleitet die Filmemacherin die Umweltaktivisten und erzählt ihre Geschichte von Hoffnung, Kampf und Willenskraft.

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Pressestimmen:

„Die Langzeitdokumentation DIE ROTE LINIE - WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST porträtiert diesen Kampf bewusst einseitig mit Protagonisten des historischen Widerstands und zeichnet den Weg bis zum „Kohlekompromiss“ nach. Ein wichtiges und teilweise begeisterndes Zeitdokument.“ (programmkino.de)

„Karin de Miguel Wessendorf setzt in diesem durchwegs ohne RWE-Vertreter in Szene gesetzten Dokumentarfilm von Beginn an auf ein solidarisches „Wir“-Gefühl und ein sicherlich zu erwartendes, dennoch emotional funktionierendes David-gegen-Goliath-Setting.“ (kino-zeit.de)

In Kooperation mit der Linksfraktion im Hessischen Landtag und der Linksjugend solid Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie hier oder hier.

Foto oben: © 2019 mindjazz pictures

Mi 28.8. 20.15 DF
Wohin mit der Umweltbewegung?
DIE ROTE LINIE – VOM WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST
Regie: Karin de Miguel Wessendorf, DE 2019, 121 min, DCP, DF, FSK: ab 0

Diskussion mit Emely Dilchert von Fridays for Future Wiesbaden und Torsten Felstehausen (MdL) von der Linksfraktion im Hessischen Landtag im Anschluss Eintritt: frei

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