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Wiesbadener Erstaufführung: Joe Castleman hat es endlich geschafft: Ein Anruf am frühen Morgen beinhalt die freudige Nachricht, dass er den Literaturnobelpreis bekommen wird. Gemeinsam mit seiner Frau Joan feiert er erst einmal ausgelassen, bevor Freunde und Familie informiert werden. Bald geht es gemeinsam zur Preisverleihung nach Stockholm, wobei sie noch von ihrem Sohn David und dem Autor Nathaniel Bone begleitet werden, der unbedingt eine Biografie über Castleman schreiben will. Doch während der Reise zeigen sich die Risse in der Familie, vor allem, als Joe der Presse erklärt, dass seine Frau, die selbst einst Ambitionen hat, keine Autorin sei und sie sich fragt, ob es diese Ehe wert war, dass sie sich selbst das ganze Leben hintenangestellt hat…

Glenn Close wurde mit einem Golden Globe Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Drama ausgezeichnet.

Zur offiziellen Facebook-Seite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Was wie ein sich leise zuspitzendes Familiendrama beginnt, entfaltet sich zu einem lauten Aufschrei über das gesellschaftliche Missverhältnis zwischen Frau und Mann. Es geht jedoch nicht um Schuldzuweisung, dafür ist der Film zu klug, sondern darum, wie beide Parteien darin verflochten sind. Gut beobachtet und besonders stark ist DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS, wenn sich Glenn Close und Jonathan Pryce gegenseitig ankeifen und damit für komische, boshafte und tragische Momente sorgen. Großes Schauspielerkino!“ (filmstarts.de)

„Closes legt eine Darstellung hin, die von der Oscar-Jury geradezu verlangt, die Schauspielerin ein siebtes Mal in Erwägung zu ziehen. Mit Pryce, der perfekt zu ihrem Biss passt, ist der Film ein bedeutendes Theaterstück, das fesselt, wann auch immer die beiden auf der Leinwand zu sehen sind.“ (Empire UK)

Foto oben: © SquareOne Entertainment Graeme Hunter

Do 31.1. 20.15 OmU
Fr 1.2. 18.00 DF
Sa 2.2. 20.15 DF
So 3.2. 18.00 DF
Starke Filme
DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS (The Wife)
Regie: Björn Runge, SE/US 2017, 100 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Glenn Close, Jonathan Pryce, Max Irons

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