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Als die drei Freunde Willy, Hans und Kurt aus einem Vergnügungsurlaub zurückkehren, schwebt der Pleitegeier über ihnen. Ihr ganzes Hab und Gut wurde gepfändet und ihr Geld reicht gerade noch zum Erwerb einer Tankstelle aus. Eine charmante Konsulstochter ist eine ihrer besten Kundinnen. Die drei verlieben sich unabhängig von einander in Liliane, was ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Die Musik stammt von Werner Richard Heymann, die Liedtexte schrieb Robert Gilbert. Die meisten der Lieder erreichten auch über den Film hinaus Bekanntheit. Das Lied „Lieber, guter Herr Gerichtsvollzieher“ zitiert das Kinderlied „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ sowie den Mittelteil des Trauermarsches aus der 2. Klaviersonate op. 35 von Frédéric Chopin, der auch dem bayerischen Volkslied vom Hintertupfer Bene zugrunde liegt.
Das bis heute populärste Lied des Films ist „Ein Freund, ein guter Freund“. In Deutschland wurde der Schlager 1930 von nahezu allen bekannten Tanzorchestern von Dajos Béla bis Marek Weber auf Grammophonplatten gespielt. Natürlich machten auch die Hauptdarsteller des Films, Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann Gesangsaufnahmen des Titels. Besonders bekannt wurde er aber durch die Interpretation des Vokalensembles Comedian Harmonists. Die Gruppe hat im Film einen Auftritt als singende Barkeeper.

Pressestimmen:

„Der berühmt gewordene Film, der durch seinen virtuosen Umgang mit Erzählung, Tanz und integrierter Musik eine neue filmische Form erfand, mit der er das US-Musical vorwegnahm.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Mi 14.11. 15.30
Filmklassiker am Nachmittag
DIE DREI VON DER TANKSTELLE
Regie: Wilhelm Thiele, DE 1930, 95 min, DCP, FSK: ab 0, mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Heinz Rühmann

Einführung: Dr. Manfred Kögel

Sondereintritt: 5€

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