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Beim Ausflug in die Großstadt verliert Fridolin Biedermann seine Brieftasche. Der Kriminelle Max Viereg findet es und nimmt die Identität des Besitzers an, heiratet sogar unter diesem Namen. Damit ist es dem echten Biedermann nicht erlaubt, seine geliebte Elvira zu ehelichen. Die verzweifelte Suche nach dem Doppelgänger und nach seiner eigenen Identität führt ihn zu einem absurden Gang durch die Instanzen des Behördenapparates.

Wolfgang Staudtes im expressionistischen Stil gehaltene Bürokratie-Satire wurde in der NS-Zeit verboten und galt lange Zeit als verschollen. Nach einem Materialfund in der DDR wurde der Film schließlich in mühevoller Kleinarbeit restauriert. Schließlich wurden die letzten fehlenden Szenen bei der Sichtung des unvollendeten Ufa-Films DER MANN IM SATTEL von Harry Piel gefunden. Daher kam der Film erst 1996 zu seiner Uraufführung.

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Sa 22.9. 15.30
Mi 26.9. 20.15
Das Murnau-Gästebuch
DER MANN, DEM MAN DEN NAMEN STAHL
Regie: Wolfgang Staudte, DE 1944/45, 82 min, 35mm, FSK: ab 0, mit Axel von Ambesser, Ruth Lommel, Elisabeth Flickenschildt

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