Direkt zum Inhalt

Zum Wohle der Großmutter steht eine Familie vor der Aufgabe, sich zusammenzuraufen, nachdem der Großvater gestorben ist. Das ist leichter gesagt als getan für die drei sehr unterschiedlichen Geschwister: Gabrielle arbeitet als lebende Statue in Paris, was ihrem Sohn sehr peinlich ist. Elsa ist unglücklich, weil sie keine Kinder bekommen kann, und stellt deswegen die ganze Welt infrage. Der chronisch depressive Mao programmiert Spiele und ertränkt seine Sorgen in Alkohol und Psychoanalyse. Und bei den Problemen der drei sind ihre Eltern ihnen auch keine Hilfe: Während ihr Vater kaum erreichbar ist, ist ihre Mutter fast schon zu omnipräsent. Doch die Beerdigung des Großvaters steht an und der letzte Wunsch der Großmutter muss erfüllt werden.

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

„Weniger eine Komödie, als vielmehr ein intensives Drama, das mit seiner Wahrhaftigkeit lange nachwirkt.“ (programmkino.de)

„Eine sympathische, berührende Auseinandersetzung mit den ganz alltäglichen Problemen des Lebens.“ (filmstarts.de)

„Einen solchen Plot haben wir natürlich schon tausendfach gesehen, aber dank dem erzählerischen Fingerspitzengefühl von Rouaud, die neben der Regie auch selbst für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, erweist sich „Das Familienfoto“ trotz einiger knapp abgehandelter Nebenhandlungsstränge als aufrichtiges Charakterporträt, in dem das Kunststück gelingt, für jede Figur eine gewisse Sympathie zu entwickeln, ohne sich dafür groß beim Publikum anbiedern oder sonstige faule Kompromisse eingehen zu müssen. So singt Rouaud quasi ein Loblied auf unser aller Ecken und Kanten.“ (filmstarts.de)

„Eine Beerdigung und die Sorge um die demente Großmutter führen in dieser Ensemblekomödie zur allmählichen Wiederannäherung eines zerstrittenen Familienverbands.“ (epd-Film)

„Dieses ständige kommunikative Scheitern, wie es besonders für engste Familienverbände typisch ist, entwickelt eine Dynamik, die von ferne an die Komödien von Noah Baumbach oder etwa Woody Allen erinnern. Doch Rouaud geht es nicht zuvorderst um Gags, sondern darum, auf subtile und oft lakonische Weise die Auswirkung dieser Neurosen auf die Beziehungen zu anderen Menschen spürbar zu machen.“ (epd-Film)

Foto oben: DAS FAMILIENFOTO © 2019 Alamode Film

Fr 28.6. 18.00 DF
Fr 28.6. 20.15 OmU
Sa 29.6. 18.00 OmU
So 30.6. 18.00 DF
Komödien international
DAS FAMILIENFOTO (Photo de Famille)
Regie: Cecilia Rouaud, FR 2018, 98 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 0, mit Vanessa Paradis, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps

« Zurück