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Film

Wiesbadener Erstaufführung: Dokumentation über die in Costa Rica geborene mexikanische Sängerin Chavela Vargas. Chavela wurde 1919 als Isabel Vargas Lizano geboren und erlangte Berühmtheit für ihre Darbietung von sogenannten Rancheras, einer traditionellen mexikanischen Musikgattung. Normalerweise werden Rancheras nur von Männern komponiert und gesungen, doch Chavela machte sich das Genre auf ihre Art zu eigen, befreite es von Kitsch und festgefahrenen Vorstellungen und wurde damit weltbekannt. Über die offen lesbische Sängerin mit der rauchigen Stimme und dem burschikosen Auftreten existieren zahllose Legenden, die die Regisseure Catherine Gund und Daresha Kyi ebenso aufgreifen wie etwa ihre Funktion als Muße für Pedro Almodóvar in den 1990er-Jahren. So formen die Filmemacher ein umfassendes Porträt einer einzigartigen Künstlerin.

Der Film feierte in der Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele von Berlin 2017 seine Premiere.

Pressestimmen:

„Der Film CHAVELA ist eine Hommage an eine grandiose Sängerin und extravagante Persönlichkeit.“ (Der Tagesspiegel)

„Die US-Filmemacherinnen Catherine Gund und Daresha Kyi zeichnen in ihrem Dokumentarfilm ein materialreiches und engagiertes Porträt einer der größten Sängerinnen Mexikos, die bis heute auch zentrale Ikone der dortigen Lesbenbewegung ist.“ (epd-Film)

Fr 8.9. 18.00 OmU
Sa 9.9. 18.00 OmU
Werk(schauen)
CHAVELA
Regie: Catherine Gund, Daresha Kyi, US 2017, 90 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

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