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Film

Wiesbadener Erstaufführung: Die Tennissportlegende Björn Borg ist genervt von dem vielen Trubel, der um seine Person gemacht wird. Trotzdem möchte er das Tennisturnier in Wimbledon gerne gewinnen, da es sein fünfter Sieg in Folge wäre: Etwas, das noch keinem zuvor gelungen ist. Ihm gegenüber steht der junge Newcomer und Herausforderer John McEnroe, der das komplette Gegenteil von ihm zu sein scheint – er ist laut, aufgedreht und rebellisch. An beiden nagt jedoch die Angst vor dem Versagen und zugleich ein übergroßer Ehrgeiz. Während Borg damit zu kämpfen hat, mit seinem Trainer zusammen seine Konzentration auf das bevorstehende Turnier zu lenken, sorgt McEnroe immer wieder für neue Schlagzeilen in den Medien und fühlt sich bald durch diese eingezwängt. Und irgendwann bemerken beide, dass sie sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden, wie sie zuerst denken…

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Janus Metz lässt in seinem skandinavischen Langfilmdebüt „Borg/McEnroe“ nicht bloß die Achtzigerjahre wiederaufleben, sondern auch eine der heißblütigsten Rivalitäten der Tennisgeschichte. Der mit ebenso dramatischen, wie komischen Zwischentönen versehene Sportfilm ist ein wenig zu sehr auf Björn Borg fokussiert, hat allerdings das Herz am rechten Fleck und ist selbst dann hochspannend, wenn einem der Ausgang des Matchs bekannt ist.“ (Wessels-Filmkritik)

„In diesem sensiblen Doppel-Porträt steht die Psychologie des Überambitionierten im Vordergrund. Regisseur Janus Metz taucht tief in die Psychen von Borg und McEnroe ein und findet zwei fast identische Männer, die sich nur in den äußeren Manifestationen des unablässigen Drucks unterscheiden.“ (The Hollywood Reporter)

Do 14.12. 17.15 DF
Sa 16.12. 18.00 DF
So 17.12. 20.15 OmU
Festival-Nachlese
BORG/MCENROE (Borg vs. McEnroe)
Regie: Janus Metz Pedersen, US 2017, 107 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 0, mit Shia LaBeouf, Sverrir Gudnason, Stellan Skarsgård

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