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Romy Schneider ist im französischen Quiberon in einem Sanatorium, um ihr Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Dort besucht sie ihre Freundin Hilde, doch unabhängig davon reisen auch zwei Pressevertreter an – ein Journalist vom Stern und sein Fotograf. Denn Schneider hat, trotz jahrelanger Abstinenz, einem Interview zugestimmt. Drei Tage lang soll das Interview gehen, und in dieser Zeit öffnet sich Schneider auf eine Weise wie noch nie zuvor.

Die Premiere fand im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt, wo der Film in den Wettbewerb um den Goldenen Bären eingeladen worden war. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2018 sieben Auszeichnungen erhielt: als Bester Spielfilm, für die Beste Regie, die Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin (Birgit Minichmayr), Bester Nebendarsteller (Robert Gwisdek), Beste Kamera/Bildgestaltung und Beste Filmmusik.

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht’s hier.


Pressestimmen:

„Romy Schneider, ungeschminkt in 3 TAGE IN QUIBERON ist ein Kino-Kammerspiel, in dem man eine Ahnung erhält, wie Romy Schneider wirklich war. Marie Bäumer als Romy Schneider, Birgit Minchmayr, Robert Gwisdeck und Charly Hübner spielen grandios.“ (Filmclicks.at)

„3 Tage in einem Sanatorium in der Bretagne. 3 Tage Romy Schneider, die in einer Lebenskrise steckt. Und ausgerechnet jetzt gibt der sonst scheue Star ein Interview. Es wird das berühmte letzte Interview der Schauspielerin sein.“ (Kino-Zeit)

„Als Film über Romy Schneider ist 3 TAGE IN QUIBERON gut, da er die Schauspielerin nicht entmystifiziert. Als Film über die Mechanismen der (Klatsch-) Presse ist er dagegen noch besser – eben weil er sie entmystifiziert.“ (Wessels Filmkritik)

„Emily Atef inszeniert das letzte Interview, das Romy Schneider einem deutschen Medium gab, nicht als tragischen Offenbarungseid. Dank ihrer Darsteller wird daraus die intime, wehmütige Chronik eines souveränen Abschieds.“ (epd-Film)

„Wie Bäumer, die Schneider in Mimik und Gestik auf verblüffende Weise ähnelt, das spielt, die unglaubliche Offenheit von Schneidet andeutet, die ihren Leinwandfiguren so eine enorme Emotionalität verlieh, wie sie mal stark und selbstbewusst mal schwach und verletzlich ist, allein das ist toll.
Doch auch stilistisch weiß Atefs Film zu überzeugen, in weichem schwarz-weiß gefilmt, den Bildern Lebecks nachgeahmt, der in Quiberon eine der bekanntesten Foto-Serien über die oft fotografierte Schneider einfing. Auch vom Wissen um das, was folgen sollte, lebt dieser Film, vom Wissen um den baldigen Tod Schneiders, die viel zu jung starb, aber in zahlreichen wunderbaren Filmen weiterlebt, und nun auch durch diese berührende, melancholische Hommage.“ (programmkino.de)

Foto oben: © Peter Hartwig, Rohfilm Factory, Prokino

Do 14.6. 17.45 DF
Fr 15.6. 20.15 DF
So 17.6. 17.45 DF
Romy Schneider Hommage
3 TAGE IN QUIBERON
Regie: Emily Atef, DE/AT/FR 2018, 117 min, DCP, DF, FSK: ab 0, mit Marie Bäumer, Birgit Minichmair, Charly Hübner

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