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Film

Russisch Dok

Russisch Dok widmet sich aktuellen Werken von russischen Filmschaffenden.

Russisch Dok präsentiert in diesem Monat zwei mittellange Dokumentationen. MILANA – das ist der Name des siebenjährigen Mädchens, dem Regisseurin Madina Mustafa eine Stunde lang mit der Kamera folgt. Sie filmt ihr Leben in der alkoholisierten Familie, folgt ihr durch den Alltag und beschönt nichts durch ihre Bilder. Sie zeigt die Drohungen und Strafen, die die Mutter ihrer Tochter zukommen lässt und behält die Kamera auf die Familie gerichtet.

PROSHCHENYI DEN: Zwei Männer gehen unsicher durch den Raum, singen währenddessen monoton. Sie bewegen sich sehr langsam und vorsichtig, setzen sich zum essen hin, und erst dann wird deutlich, dass sie blind sind. Der Film folgt ihnen und ihrer ebenfalls blinden Schwester auf dem Weg durch den Alltag und zeigt die Hürden auf, die sie bewältigen.

Im März gibt es WINTER, GO AWAY! (Zima, ukhodi!) zu sehen:
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl im März 2012 und im Umfeld der skandalösen Pussy Riot-Altar Performance entstand in Russland zum ersten Mal eine breite Protestbewegung in der Bevölkerung. Es erhob sich ein vielstimmiger und bunter Widerstand gegen den undemokratischen Kurs Vladimir Putins und sein Oligarchen-System, der durch die Staatsgewalt schließlich brutal niedergeschlagen wurde. Zehn junge Regisseure filmten über zwei Monate lang jede Minute des russischen Winters in dieser protestreichen Zeit. Herausgekommen ist ein Film, der die aufwühlenden Ereignisse aus vielen verschiedenen Perspektiven dokumentiert und den Protestkampf hautnah in gestochen scharfen Bildern zeigt.

Weitere Informationen zu Russisch Dok gibt’s hier.

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