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Karin Hardt (*28.4.1910 in Altona; †5.3.1992 in Berlin) gab 1931 in Carl Boeses VATER GEHT AUF REISEN ihr Filmdebüt. Der Durchbruch gelang ihr 1933 an der Seite von Hans Albers in EIN GEWISSER HERR GRAN. In den kommenden Jahren avancierte sie zu einem Star des NS-Kinos, wirkte auch in Propagandafilmen wie KAMERADEN (1941) mit, war aber vor allem in leichten Unterhaltungsfilmen zu sehen.
Ab dem Zweiten Weltkrieg wurden die Engagements für den Film weniger. In der Nachkriegszeit sah man Hardt neben Horst Buchholz in ENDSTATION LIEBE (1957) oder Kirk Douglas in STADT OHNE MITLEID (1961). Ab den 1960er Jahren erhielt sie vermehrt Rollenangebote beim Fernsehen und spielte von 1985 bis 1986 die Haushälterin Käti in der erfolgreichen ZDF-Serie DIE SCHWARZWALDKLINIK sowie im Jahr 1988 die Mutter von Robert Liebling in der ARD-Serie LIEBLING KREUZBERG. 1991 stand sie für MRS. HARRIS UND DER HEIRATSSCHWINDLER AN der Seite von Inge Meysel ein letztes Mal vor der Kamera. 

Anlässlich ihres 110. Geburtstags zeigen wir Spielfilme aus dem Stiftungsbestand: In DAPHNE UND DER DIPLOMAT verkörpert sie in der Titelrolle eine aufstrebende Ballettschülerin. Außerdem ist sie zusehen in den romantischen Komödien FASCHING und VIER TREPPEN RECHTS sowie in den Familiengeschichten EIN MANN WIE MAXIMILIAN, SEIN SOHN und EINE REIZENDE FAMILIE. 

Foto oben: Quelle DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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