Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 

 

 

 
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Savoy Hotel 217
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Kriminalfilm aus dem Jahre 1936
Deutsche Erstaufführung: 07.04.1936
Länge: 2704m 99min
Land: Deutschland
Produzent: Fritz Podehl
Regie: Gustav Ucicky
Drehbuch: Gerhard Menzel
Kamera: Fritz Arno Wagner
Musik: Walter Gronostay
Ton: Hermann Fritzsching
Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig

Darsteller:
Hans Albers als Andrei Antonowitsch Wolodkin
Walter von Allwörden als Der Schreiber des Untersuchungsrichters
Carl Auen als Der Kriminalbeamte
Fritz Berghof als Aribor
Hellmuth Bergmann als Ein Wachbeamter
Paul Bildt als Der Bettler
Horst Birr als Wanja, Hotelangestellter
Günther Brackmann als Page im Savoy-Hotel
Walter Brückner als Zuschauer bei der Varietévorstellung
Victor Carter
René Deltgen als Sergei Gawrilowitsch Schuwalow
Jac Diehl als Zuschauer bei der Varietévorstellung
Michael Distler als Der Russe
Käthe Dorsch als Anna Ferdorowitsch Daschenko
Erich Dunskus als Der Aufseher
Alexander Engel als Fedor Fedorowitsch Daschenko
Max Harry Ernst als Hotelangestellter
Karl Etlinger als Igor Andrei, Tubaspieler
Erich Fiedler als Ein Etagenkellner
Paul Ludwig Frey als Der Kriminalkommissar
Lothar Glathe als Zuschauer bei der Varietévorstellung
Ralph-Willy Grunert als Hotelangestellter
Margot Höpfner als Tänzerin
Brigitte Horney als Natasja Andrejewna Daschenko
Gusti Huber als Darja Sergejewna Plagina
Herbert Hübner als Julio Simkowitsch, Personalchef im Savoy
Albert Hugelmann
Carl Iban als Insasse im Nachtasyl
Babette Jenssen als Das Zimmermädchen
Josef Karma als Insasse im Nachtasyl
Jens Keith als Tänzer
Hans Leibelt als Untersuchungsrichter
Hans Meyer-Hanno als Insasse im Nachtasyl
Werner Pledath als Michael Trofinawitsch, Etagenkellner
Tine Schneider als Zuschauer bei der Varietévorstellung
S. O. Schoening als Der russische Budenbesitzer
Rudolf Schündler als Geschäftsführer im Savoy
Friedrich Teitge als Der Drehorgelspieler
Tommy Thomas als Der Page
Jakob Tiedtke als Leonid Alexandrowitsch Schapkin, Rechtsanwalt
Else Ward als Eine alte Russin beim kirchlichen Osterfest
Raimund Warta als Hotelangestellter
Aribert Wäscher als Pawel Pawlowitsch
Eduard Wenck als Iwan Iwanowitsch, Hotelportier
Ewald Wenck als Russischer Schlittenkutscher
Paul Westermeier als Russischer Schlittenkutscher
Herbert Wilk

Kurzinhalt:
Die schöne Natasja Daschenko bewohnt im Savoy-Hotel in Moskau das Zimmer Nr. 217. Nebenan hat sich Schuwalow eingemietet, der aus Leidenschaft zu ihr ihren ersten Ehemann ermordet hatte und dafür eine Strafe in Sibirien abgebüßt hat. Natasja kann ihre bevorstehende Scheidung von dem Kaufmann Daschenko kaum erwarten, denn sie hat sich in den Oberkellner Andrei verliebt und will ihn heiraten. Er ist ein toller Kerl, der viele Frauen liebt und sich auf keinen Fall binden möchte. Auch mit der Hausverwalterin Anna hat er mal ein Verhältnis gehabt, die sich nun als seine Braut fühlt und glaubt, ihn mit ihrem Sparkassenbuch an sich binden zu können. Eifersüchtig beobachtet sie, wie er sich mit dem neuen Stubenmädchen Darja verabredet. Weil Darja nur das Kleid besitzt, das sie auf dem Leibe trägt, überredet Andrei Natasja, ihm ein Kleid aus ihrem vollen Schrank zu schenken. Darja sieht entzückend darin aus und es wird ein herrlicher Abend für die beiden. Bei ihrer Rückkehr ins Hotel werden sie zum Personalchef gerufen, denn Anna behauptet, Darja hätte ihr 40 Rubel gestohlen, um sich das schöne Kleid zu kaufen. Um die Herkunft des Kleides zu klären, sucht Andrei Natasja in ihrem Zimmer auf. Er bittet sie, zu bestätigen, daß sie ihm das Kleid geschenkt hat. Natasja, die merkt, daß sie Andrei an eine andere Frau verloren hat, denkt nicht daran. In seiner Wut schreit Andrei sie an, worauf Natasja verärgert in ihrem Schlafzimmer verschwindet. Plötzlich fallen mehrere Schüsse. Natasja ist ermordet worden. Der Verdacht fällt auf Andrei und Schuwalow, jedoch kann die Polizei sie aus Mangel an Beweisen nicht festhalten. Anna versucht nochmals Andrei zu einer Heirat zu überreden. Auf seine Ablehnung reagiert sie so eifersüchtig, daß sie sofort zur Polizei läuft, um dort von dem Streit zwischen Andrei und der Ermordeten, den sie mitangehört hat, zu berichten und noch so viel dazuzulügen, daß Andrei sofort verhaftet wird. Beim Lokaltermin im Savoy gelingt es ihm zu fliehen. In einer Obdachlosenunterkunft findet er Schuwalow und Daschenko, Natasjas Ehemann, die er beide mit dem Mord in Zusammenhang bringt. Beim Kartenspielen entdeckt er dann Natasjas Ehering an der Hand Daschenkos, was ihm beweist, daß er der Mörder ist, denn der Ring war der Toten fast mit Gewalt vom Finger gezogen worden. Nach anfänglichem Leugnen gesteht Daschenko der Polizei schließlich die Tat. Darja hat inzwischen Anna dazu gebracht, ihre falschen Beschuldigungen bei der Polizei zu widerrufen. Traurig will sie ihr Versprechen halten, das sie Anna gegeben hat, und Moskau für immer verlassen. Da kommt Andrei angestürmt. Er läßt seine Darja nicht alleine reisen, denn er liebt sie und will künftig nur noch ihr gehören. Glücklich schließen sich beide in die Arme.

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)
Verleih: Transit-Film GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren

    Musik:
  1. In meinem Herzen Schatz, da ist für viele Platz
    Hans Albers

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