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Kriminalfilm aus dem Jahre
1936
Deutsche Erstaufführung: 07.04.1936
Länge: 2704m 99min Land: Deutschland Produzent: Fritz Podehl Regie: Gustav Ucicky Drehbuch: Gerhard Menzel Kamera: Fritz Arno Wagner Musik: Walter Gronostay Ton: Hermann Fritzsching Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig
Darsteller: Hans Albers als Andrei Antonowitsch Wolodkin Walter von Allwörden als Der Schreiber des Untersuchungsrichters Carl Auen als Der Kriminalbeamte Fritz Berghof als Aribor Hellmuth Bergmann als Ein Wachbeamter Paul Bildt als Der Bettler Horst Birr als Wanja, Hotelangestellter Günther Brackmann als Page im Savoy-Hotel Walter Brückner als Zuschauer bei der Varietévorstellung Victor Carter René Deltgen als Sergei Gawrilowitsch Schuwalow Jac Diehl als Zuschauer bei der Varietévorstellung Michael Distler als Der Russe Käthe Dorsch als Anna Ferdorowitsch Daschenko Erich Dunskus als Der Aufseher Alexander Engel als Fedor Fedorowitsch Daschenko Max Harry Ernst als Hotelangestellter Karl Etlinger als Igor Andrei, Tubaspieler Erich Fiedler als Ein Etagenkellner Paul Ludwig Frey als Der Kriminalkommissar Lothar Glathe als Zuschauer bei der Varietévorstellung Ralph-Willy Grunert als Hotelangestellter Margot Höpfner als Tänzerin Brigitte Horney als Natasja Andrejewna Daschenko Gusti Huber als Darja Sergejewna Plagina Herbert Hübner als Julio Simkowitsch, Personalchef im Savoy Albert Hugelmann Carl Iban als Insasse im Nachtasyl Babette Jenssen als Das Zimmermädchen Josef Karma als Insasse im Nachtasyl Jens Keith als Tänzer Hans Leibelt als Untersuchungsrichter Hans Meyer-Hanno als Insasse im Nachtasyl Werner Pledath als Michael Trofinawitsch, Etagenkellner Tine Schneider als Zuschauer bei der Varietévorstellung S. O. Schoening als Der russische Budenbesitzer Rudolf Schündler als Geschäftsführer im Savoy Friedrich Teitge als Der Drehorgelspieler Tommy Thomas als Der Page Jakob Tiedtke als Leonid Alexandrowitsch Schapkin, Rechtsanwalt Else Ward als Eine alte Russin beim kirchlichen Osterfest Raimund Warta als Hotelangestellter Aribert Wäscher als Pawel Pawlowitsch Eduard Wenck als Iwan Iwanowitsch, Hotelportier Ewald Wenck als Russischer Schlittenkutscher Paul Westermeier als Russischer Schlittenkutscher Herbert Wilk
Kurzinhalt: Die schöne Natasja Daschenko bewohnt im Savoy-Hotel in Moskau das Zimmer Nr. 217. Nebenan hat sich Schuwalow eingemietet, der aus Leidenschaft zu ihr ihren ersten Ehemann ermordet hatte und dafür eine Strafe in Sibirien abgebüßt hat. Natasja kann ihre bevorstehende Scheidung von dem Kaufmann Daschenko kaum erwarten, denn sie hat sich in den Oberkellner Andrei verliebt und will ihn heiraten. Er ist ein toller Kerl, der viele Frauen liebt und sich auf keinen Fall binden möchte. Auch mit der Hausverwalterin Anna hat er mal ein Verhältnis gehabt, die sich nun als seine Braut fühlt und glaubt, ihn mit ihrem Sparkassenbuch an sich binden zu können. Eifersüchtig beobachtet sie, wie er sich mit dem neuen Stubenmädchen Darja verabredet. Weil Darja nur das Kleid besitzt, das sie auf dem Leibe trägt, überredet Andrei Natasja, ihm ein Kleid aus ihrem vollen Schrank zu schenken. Darja sieht entzückend darin aus und es wird ein herrlicher Abend für die beiden. Bei ihrer Rückkehr ins Hotel werden sie zum Personalchef gerufen, denn Anna behauptet, Darja hätte ihr 40 Rubel gestohlen, um sich das schöne Kleid zu kaufen. Um die Herkunft des Kleides zu klären, sucht Andrei Natasja in ihrem Zimmer auf. Er bittet sie, zu bestätigen, daß sie ihm das Kleid geschenkt hat. Natasja, die merkt, daß sie Andrei an eine andere Frau verloren hat, denkt nicht daran. In seiner Wut schreit Andrei sie an, worauf Natasja verärgert in ihrem Schlafzimmer verschwindet. Plötzlich fallen mehrere Schüsse. Natasja ist ermordet worden. Der Verdacht fällt auf Andrei und Schuwalow, jedoch kann die Polizei sie aus Mangel an Beweisen nicht festhalten. Anna versucht nochmals Andrei zu einer Heirat zu überreden. Auf seine Ablehnung reagiert sie so eifersüchtig, daß sie sofort zur Polizei läuft, um dort von dem Streit zwischen Andrei und der Ermordeten, den sie mitangehört hat, zu berichten und noch so viel dazuzulügen, daß Andrei sofort verhaftet wird. Beim Lokaltermin im Savoy gelingt es ihm zu fliehen. In einer Obdachlosenunterkunft findet er Schuwalow und Daschenko, Natasjas Ehemann, die er beide mit dem Mord in Zusammenhang bringt. Beim Kartenspielen entdeckt er dann Natasjas Ehering an der Hand Daschenkos, was ihm beweist, daß er der Mörder ist, denn der Ring war der Toten fast mit Gewalt vom Finger gezogen worden. Nach anfänglichem Leugnen gesteht Daschenko der Polizei schließlich die Tat. Darja hat inzwischen Anna dazu gebracht, ihre falschen Beschuldigungen bei der Polizei zu widerrufen. Traurig will sie ihr Versprechen halten, das sie Anna gegeben hat, und Moskau für immer verlassen. Da kommt Andrei angestürmt. Er läßt seine Darja nicht alleine reisen, denn er liebt sie und will künftig nur noch ihr gehören. Glücklich schließen sich beide in die Arme.
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Verleih: Transit-Film GmbH FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren Musik:- In meinem Herzen Schatz, da ist für viele Platz
Hans Albers
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