Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 

 

 

 
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Die Reise nach Tilsit
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Drama aus dem Jahre 1939
Deutsche Erstaufführung: 02.11.1939
Länge: 2540m 93min
Land: Deutschland
Produzent: Bruno Lopinski
Regie: Veit Harlan
Drehbuch: Curt Johannes Braun, Veit Harlan
Kamera: Bruno Mondi
Musik: Hans Otto Borgmann
Ton: Hermann Storr
Bauten: Paul Markwitz, Fritz Maurischat

Darsteller:
Anna Dammann als Madlyn Sapierska, die Polin
Frits van Dongen als Endrik Settegast, der junge Fischer
Heiner Dugal als Klein Wittkuhn
Albert Florath als Der Lehrer
Clemens Hasse als Der junge Mann aus der Straßenbahn
Alfred Karen als Besitzer des Pelzgeschäfts
Wolfgang Kieling als Klein Franz
Ernst Legal als Herr Wittkuhn
Heinz Müller als Dicker Mann auf dem Jahrmarkt
Joachim Pfaff als Klein Jons
Ferdinand Robert als Gast im Cafe in Tilsit
Charlotte Schultz als Frau Wittkuhn
Babsi Schultz-Reckewell als Mariechen
Kristina Söderbaum als Elske
Lotte Spira als Frau im Cafe, der Elske Kaffee aufs Kleid schüttet
Jakob Tiedtke als Der Gastwirt
Betty Wald als Alte Frau aus dem Dorf
Eduard Wenck als Dorfbewohner
Paul Westermeier als Der Ausrufer
Max Wilmsen als Begleiter, der Frau im Cafe
Eduard von Winterstein als Elskes Vater
Manny Ziener als Frau Papendieck
Bruno Ziener als Ober im Cafe

Kurzinhalt:
Eigentlich könnten der Großfischer Endrik Settegast und seine Frau Elske ein glückliches Leben führen. Der gemeinsame Sohn Jons ist ihr ganzer Stolz. Doch Endrik betrügt seine Frau mit Madlyn, einer eleganten polnischen Frau, die als Sommergast bei ihnen weilt. Alle Leute im Dorf sprechen über die Affäre, und Elske leidet sehr darunter. Als Madlyn abreist, hofft Elske, daß ihr Mann zu ihr zurückfindet. Doch schon bald kehrt Madlyn zurück. Sie wohnt zwar jetzt in einer Pension im Dorf, doch Endrik trifft sie trotzdem. Elske will ihre Ehe um jeden Preis retten. Sie weiß, daß Endrik einer Trennung zustimmen würde, aber nur unter der Vorraussetzung, Jons behalten zu dürfen. Madlyn sucht Elske auf, um ihr zu sagen, daß sie niemals von Endrik lassen wird. Elske vertraut sich Herrn Schleif, ihrem früheren Lehrer, an. Beide sind erstaunt darüber, als Endrik am Silvesterabend früher nach Hause kommt. Endrik ist auch nicht glücklich darüber, Madlyn verfallen zu sein, und heute hat er den Mut gefunden, sich von ihr zu trennen. Eine kurze Zeit des Glücks kehrt im Hause Settegast ein. Doch als Madlyn im Frühjahr zurückkehrt, sind seine guten Vorsätze vergessen. Elske ist schwer enttäuscht, als sie erfährt, daß ihr Mann sie abermals betrügt. Ihr Vater Erwin Bohrmann hat ebenfalls davon erfahren und stellt Madlyn zur Rede. Um sie zur Trennung von Endrik zu zwingen, schlägt er sie mit einer Hundepeitsche ins Gesicht. Madlyn ist tief verletzt, und in Endrik wächst die Wut. Er gibt Elske die Schuld daran, daß ihr Vater die Beherrschung verlor. Die Lage spitzt sich zu. Endrik faßt den Plan, Elske zu beseitigen, um Jons behalten und mit Madlyn ein neues Leben beginnen zu können. Elske weiß, daß Endrik es auf ihr Leben abgesehen hat, fährt jedoch trotzdem mit ihm in seinem Boot nach Tilsit. Dort will Endrik ihr Hochzeitsgeschenk, das Pferd Lise, auf dem Pferdemarkt verkaufen. Endrik überläßt Elske das Steuer, damit sie selbst in einen gefährlichen Strudel hineinfahren kann. Elske ist bereit zu sterben. Dadurch wird sich Endrik seines schrecklichen Plans bewußt, und er schlägt eine andere Richtung ein. In Tilsit findet das Ehepaar wieder zueinander. Endrik kauft Elske einen Pelzmantel, um an ihr alles wiedergutzumachen. Betrunken treten die beiden die Rückfahrt an, ohne Lise verkauft zu haben. Doch sie geraten in einen Sturm und gehen über Bord. Endrik wird gerettet. Verzweifelt sitzt er am Bett seines Sohnes. Er weiß, daß er ohne Elske nicht glücklich werden kann. Dann betritt Elske das Zimmer. Lise, deren Zügel sie in der Hand hielt, hat sie ans Ufer gezogen. Am Strand wurde sie von Madlyn gefunden, die nun weiß, daß sie sich aus dem Leben der Settegasts zurückziehen muß.

Frei nach der gleichnamigen Novelle von: Hermann Sudermann

Produktion: Majestic-Film GmbH, Berlin
Verleih: Transit-Film GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 12(zwölf)Jahren

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