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Literaturverfilmung aus dem Jahre
1933
Deutsche Erstaufführung: 22.09.1933
Länge: 2936m 107min Land: Deutschland Produzent: Carl Froelich Regie: Carl Froelich Drehbuch: Robert A. Stemmle, Walter Supper Kamera: Reimar Kuntze Musik: Walter Gronostay Ton: Adolf Jansen Bauten: Karl Machus, Otto Moldenhauer, Franz Schrödter
Darsteller: Horst Beck als Karl Maier, Abiturient Jochen Blume als Andreas Bolz, Abiturient Else Bötticher als Frau Albing, Elfriedes Mutter Marie-Luise Claudius als Christa von Borck, Abiturientin Hans Engelhardt als Willi Holzhüter, Abiturient Albert Florath als Nehring, Musiklehrer Hugo Froelich als Nockelmann, Hausmeister Heinrich George als Brodersen, Studiendirektor Ellen Geyer als Dienstmädchen bei Dr. Kerner Andree Hanfmann als Ernst Rauch, Abiturient Paul Henckels als Dr. Hepp Julius E. Herrmann als Dr. Steffenhagen, Oberlehrer Dieter Horn als Franz Möller, Abiturient Herbert Hübner als Dr. Albing, Badearzt, Elfriedes Vater André Jansen Friedrich Karl als Erwin Pape, Quartaner Rolf Kästner als Bert Fredereksen, Abiturient Jochen Kuhlmey als Walter Mettke, Klassen-Primus Albert Lieven als Knud Sengebusch, Abiturient Carsta Löck als Die Tochter vom Hausmeister Nany Mangelsdorf als Mutter Mettke Paul Mederow als Dr. Stahnke Herrmann Noack als Fritz Hannemann, Abiturient Sabine Peters als Annelore Winkel, Abiturientin Paul Rehkopf Fritz Reiff als Inspektor Sengebusch, Knuds Vater Herbert Stockder als Hermann Puttbrese, Abiturient Hertha Thiele als Elfriede Albing, Abiturientin Peter Voß als Dr. Kerner, Studienassessor Hans Joachim Wieland als Otto Ohlerich, Abiturient Anneliese Würtz als Die Frau vom Hausmeister
Kurzinhalt: In ihrer kleinen Heimatstadt haben drei junge Mädchen keine Möglichkeit ihr Abitur abzulegen, und das, obwohl sie später einmal so gerne studieren würden. Ihre einzige Möglichkeit, die Reifeprüfung zu erlangen, besteht für sie darin, auf das altehrwürdige Gymnasium in Stralsund zu gehen. Brodersen, der Direktor der Schule, die sich in einem Zisterzienserkloster befindet, ist zwar der Ansicht, dass die Reifeprüfung grundsätzlich den Männern vorbehalten bleiben sollte, aber trotzdem gibt er den Mädchen eine Chance. Seine Entscheidung wird gerechtfertigt, als sich zeigt, dass Jungs und Mädchen gute Kameraden werden und einander in jeder Notlage beistehen.
Als vor einer wichtigen Prüfung ein paar Schüler die Tochter des Hausmeisters überreden, das Lehrerzimmer nach den Klausurfragen zu durchsuchen und das Mädchen erwischt wird, nimmt der Abiturient Knud Sengebusch die Schuld auf sich - obwohl er nichts mit der Sache zu tun hat. Der Grund für sein Verhalten ist seine heimliche Liebe zu der Mitschülerin Elfriede, die er mit seiner Falschaussage decken will. Elfriede hegt indes eine schwärmerische Liebe zu ihrem Lehrer Dr. Kerner, der ihre Gefühle wohl erkannt hat, sich aber gleichwohl scheut, ein Verhältnis mit einer Schülerin zu beginnen.
Als Knud, der von Eifersucht gegen Kerner gequält wird, während seiner Abitursprüfung bei Kerner versagt und diesem in jugendlichem Übermut droht, reagiert Rektor Brodersen besonnen: er weiß um die Liebesnöte des jungen Burschen - Knud hat die "Reifeprüfung" bestanden und kann als "Mann" dem "Ernst des Lebens" entgegentreten. Auch Elfriede schafft ihren Abschluss, nun steht einer Verbindung mit Dr. Kerner nichts mehr im Wege. An seiner Seite will sie den Rest ihres Lebens verbringen.
Nach dem Bühnenstück "Reifeprüfung" von: Max Dreyer
Produktion: Carl Froelich Filmproduktion, GmbH Verleih: Deutsches Institut für Filmkunde e.V., Wiesbaden Verleih: , Transit-Film GmbH, München FSK-Freigabe: freigegeben ab 6(sechs)Jahren
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