Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 

 

 
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Reifende Jugend
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1933
Deutsche Erstaufführung: 22.09.1933
Länge: 2936m 107min
Land: Deutschland
Produzent: Carl Froelich
Regie: Carl Froelich
Drehbuch: Robert A. Stemmle, Walter Supper
Kamera: Reimar Kuntze
Musik: Walter Gronostay
Ton: Adolf Jansen
Bauten: Karl Machus, Otto Moldenhauer, Franz Schrödter

Darsteller:
Horst Beck als Karl Maier, Abiturient
Jochen Blume als Andreas Bolz, Abiturient
Else Bötticher als Frau Albing, Elfriedes Mutter
Marie-Luise Claudius als Christa von Borck, Abiturientin
Hans Engelhardt als Willi Holzhüter, Abiturient
Albert Florath als Nehring, Musiklehrer
Hugo Froelich als Nockelmann, Hausmeister
Heinrich George als Brodersen, Studiendirektor
Ellen Geyer als Dienstmädchen bei Dr. Kerner
Andree Hanfmann als Ernst Rauch, Abiturient
Paul Henckels als Dr. Hepp
Julius E. Herrmann als Dr. Steffenhagen, Oberlehrer
Dieter Horn als Franz Möller, Abiturient
Herbert Hübner als Dr. Albing, Badearzt, Elfriedes Vater
André Jansen
Friedrich Karl als Erwin Pape, Quartaner
Rolf Kästner als Bert Fredereksen, Abiturient
Jochen Kuhlmey als Walter Mettke, Klassen-Primus
Albert Lieven als Knud Sengebusch, Abiturient
Carsta Löck als Die Tochter vom Hausmeister
Nany Mangelsdorf als Mutter Mettke
Paul Mederow als Dr. Stahnke
Herrmann Noack als Fritz Hannemann, Abiturient
Sabine Peters als Annelore Winkel, Abiturientin
Paul Rehkopf
Fritz Reiff als Inspektor Sengebusch, Knuds Vater
Herbert Stockder als Hermann Puttbrese, Abiturient
Hertha Thiele als Elfriede Albing, Abiturientin
Peter Voß als Dr. Kerner, Studienassessor
Hans Joachim Wieland als Otto Ohlerich, Abiturient
Anneliese Würtz als Die Frau vom Hausmeister

Kurzinhalt:
In ihrer kleinen Heimatstadt haben drei junge Mädchen keine Möglichkeit ihr Abitur abzulegen, und das, obwohl sie später einmal so gerne studieren würden. Ihre einzige Möglichkeit, die Reifeprüfung zu erlangen, besteht für sie darin, auf das altehrwürdige Gymnasium in Stralsund zu gehen. Brodersen, der Direktor der Schule, die sich in einem Zisterzienserkloster befindet, ist zwar der Ansicht, dass die Reifeprüfung grundsätzlich den Männern vorbehalten bleiben sollte, aber trotzdem gibt er den Mädchen eine Chance. Seine Entscheidung wird gerechtfertigt, als sich zeigt, dass Jungs und Mädchen gute Kameraden werden und einander in jeder Notlage beistehen. Als vor einer wichtigen Prüfung ein paar Schüler die Tochter des Hausmeisters überreden, das Lehrerzimmer nach den Klausurfragen zu durchsuchen und das Mädchen erwischt wird, nimmt der Abiturient Knud Sengebusch die Schuld auf sich - obwohl er nichts mit der Sache zu tun hat. Der Grund für sein Verhalten ist seine heimliche Liebe zu der Mitschülerin Elfriede, die er mit seiner Falschaussage decken will. Elfriede hegt indes eine schwärmerische Liebe zu ihrem Lehrer Dr. Kerner, der ihre Gefühle wohl erkannt hat, sich aber gleichwohl scheut, ein Verhältnis mit einer Schülerin zu beginnen. Als Knud, der von Eifersucht gegen Kerner gequält wird, während seiner Abitursprüfung bei Kerner versagt und diesem in jugendlichem Übermut droht, reagiert Rektor Brodersen besonnen: er weiß um die Liebesnöte des jungen Burschen - Knud hat die "Reifeprüfung" bestanden und kann als "Mann" dem "Ernst des Lebens" entgegentreten. Auch Elfriede schafft ihren Abschluss, nun steht einer Verbindung mit Dr. Kerner nichts mehr im Wege. An seiner Seite will sie den Rest ihres Lebens verbringen.

Nach dem Bühnenstück "Reifeprüfung" von: Max Dreyer

Produktion: Carl Froelich Filmproduktion, GmbH
Verleih: Deutsches Institut für Filmkunde e.V., Wiesbaden
Verleih: , Transit-Film GmbH, München
FSK-Freigabe: freigegeben ab 6(sechs)Jahren

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