Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 
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NJU - Eine unverstandene Frau
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Drama aus dem Jahre 1924
Deutsche Erstaufführung: 22.11.1924
Länge: 2227m
Land: Deutschland
Regie: Paul Czinner Dr.
Drehbuch: Paul Czinner Dr.
Kamera: Axel Graatkjaer, Reimar Kuntze
Musik: Bruno Schulz
Bauten: Gottlieb Hesch, Paul Rieth

Darsteller:
Migo Bard als Kindermädchen
Elisabeth Bergner als Nju
Nils Edwall als Kind
Maria Forescu
Emil Jannings als Ehemann
Max Kronert
Margarete Kupfer
Fritz Ley
Grete Lund
Karl Platen
Aenne Röttgen
Conrad Veidt als Liebhaber
Walter Werner

Kurzinhalt:
Die attraktive Nju hätte allen Grund, glücklich zu sein: von ihrem Mann wird sie angebetet, und auch materiell mangelt es ihr an nichts, da ihr Gatte ein reicher Geschäftsmann ist. Aber eines Tages muss Nju realisieren, dass ihr Mann sie eher als hübsches Spielzeug, denn als gleichberechtigte Partnerin betrachtet. Kein Wunder also, dass sie sich bald zu einem anderem hingezogen fühlt, nämlich einem Dichter, der sie zu verstehen scheint, der sie charmant umgarnt und dem sie schließlich hoffnungslos verfällt. Um den äußeren Schein zu wahren, bleibt Nju im Hause ihres Mannes wohnen, doch jede freie Minute verbringt sie mit ihrem Liebhaber. Als ihr eifersüchtiger Gatte versucht, den Dichter zu ermorden, bricht Nju alle Verbindungen zu ihm ab, verlässt das Haus und zieht in eine Pension. Zu ihrem großen Unglück muss sie allerdings schon bald feststellen, dass der Dichter sie als aufdringliche Last empfindet und seine Zuneigung nur von kurzer Dauer war. Zugleich verbietet ihr Stolz es ihr, die ehrlich gemeinten Hilfsangebote ihres Mannes anzunehmen. Als der Dichter sich schließlich von ihr trennt, ist es zu spät: ihr Mann hat eine andere Frau gefunden, Nju steht alleine da. Sie beschließt, ihrem verpfuschten Leben ein Ende zu bereiten.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von: Ossip Dymow

Produktion: Rimax-Film AG, Berlin

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