Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 
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Mensch ohne Namen
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1932
Deutsche Erstaufführung: 01.07.1932
Länge: 2521m 92min
Land: Deutschland
Regie: Gustav Ucicky
Drehbuch: Robert Liebmann
Kamera: Carl Hoffmann
Musik: Hans Otto Borgmann, Allan Gray
Ton: Erich Leistner
Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig

Darsteller:
Carl Balhaus
Maria Bard als Grete Schulze, Sekretärin
Ernst Behmer
Alfred Beierle
Hans Brausewetter als Der Referendar
Gregori Chmara
Julius Falkenstein als Julius Hanke, genannt Jule, Provisionsagent
Fritz Grünbaum als Gablinsky, Winkeladvokat
Max Gülstorff als Der Amtsgerichtspräsident
Werner Krauß als Heinrich Martin
Artur Menzel
Hermann Picha
Heinrich Schroth
Hertha Thiele als Helene, Heinrichs Tochter
Helene Thimig als Eva-Maria, Heinrichs Frau
Mathias Wieman als Dr. Alfred Sander
Eduard von Winterstein als Der Amtsrichter

Kurzinhalt:
Nach einer schweren Verwundung, die er sich im ersten Weltkrieg zugezogen hat, war Heinrich Martins Gedächtnis jahrelang wie ausgelöscht, er wusste weder seinen Namen, noch, was für ein Leben er geführt hatte. Nun ist ihm schlagartig alles wieder eingefallen: er stammt aus Berlin, war verheiratet mit einer hübschen Frau und besaß eine florierende Autofirma. Doch als er jetzt, nach sechzehn Jahren Abwesenheit, in seine Fabrik zurückkehrt, erkennt ihn niemand mehr und glaubt ihm die Geschichte vom Gedächtnisschwund - Heinrich Martin wurde bereits Jahre zuvor offiziell für tot erklärt. Völlig verzweifelt und lebensmüde will Martin sich von einer Brücke stürzen, wird aber im letzten Moment von dem Provisionsagenten Julius Hanke gerettet. Hanke gewährt Martin in seiner ärmlichen Wohnung Unterkunft für die Nacht. Am nächsten Morgen lernt Martin die kesse Stenotypistin Grete Schulze kennen. Ihr lebenslustiges Wesen gibt ihm neuen Mut, und so versucht er noch einmal sein Glück in seiner Fabrik. Es gelingt ihm auch, bis zu seinem alten Freund und Teilhaber Dr. Sanders vorzudringen - aber nicht einmal der erkennt ihn wieder und weist ihm die Tür. Und als selbst seine Ehefrau ihn für einen Schwindler hält, muss er erkennen, dass die Person "Heinrich Martin" für den Rest der Welt nicht mehr existiert. So beschließt er, noch einmal ganz von vorne anzufangen, und Grete, in die er sich mittlerweile verliebt hat, wird ihm dabei zur Seite stehen.

Frei nach dem Roman "Oberst Chabert" von: Honoré de Balzac

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)
Verleih: Transit-Film GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 6(sechs)Jahren

    Musik:
  1. Marsch von unbekannten Soldaten

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