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Musikfilm aus dem Jahre
1930
Deutsche Erstaufführung: 13.10.1930
Länge: 2996m 110min Land: Deutschland Produzent: Erich Pommer Regie: Hanns Schwarz Drehbuch: Robert Liebmann, Hans Müller Kamera: Konstantin Irmen-Tschet, Karl M. May, Günther Rittau Musik: Willy Schmidt-Gentner Ton: Fritz Thiery Bauten: Erich Kettelhut
Darsteller: Truus van Aalten Fritz Alberti Siegfried Berisch als Romanones Luigi Bernauer Betty (Hilde Elisabeth Ptack) Bird Ethel Burns Lilian Ellerbusch Betty Gast Fritz Greiner Max Gülstorff als Medizinalrat Emil Jannings als Albert Winkelmann Hans Moser als Winkelmanns Faktotum Kratochvil Renate Müller als Agathe Winkelmann Lydia Pollmann Willy Prager als Marcus Colwyn Evaristo Signorini als Filipo Cardagno Oskar Sima als Popper vom Verschönerungsverein Wladimir Sokoloff als Boris Jussupoff Fritz Spira Olga Tschechowa als Olga von Dagomirska Eduard von Winterstein als Dr. Marberg Valentine Wischnevskaja Marcel Wittrisch als Sänger
Kurzinhalt: Kammersänger Albert Winkelmann ist ein gefeierter Künstler, dem die Frauen zu Füßen liegen. Da er das schwache Geschlecht liebt, hat er das nur zu gern. Das Leben aus dem Vollen beginnt sich eines Tages an dem Vierzigjährigen zu rächen, doch will er es nicht wahrnehmen. Sorglos und im Grunde harmlos jongliert er zwischen seiner Frau Agathe und vielen Verehrerinnen. Als er eine Tournee nach Südamerika antritt, nimmt er auf dem Bahnhof von seiner Frau Abschied, doch ihre besorgten Worte erreichen ihn in dem Lärm nicht. In Buenos Aires tritt der Schrecken aller Sänger an ihn heran: Er verliert seine Stimme, weil seine Stimmbänder erschlafft sind. Besiegt kehrt er in die Heimat zurück. Aber niemand, nicht einmal Agathe, ahnt zunächst, daß er nicht mehr singen kann. Sie ist glücklich, ihren Mann endlich einmal ganz für sich zu haben. Als er ein neues Angebot erhält, lehnt er ab und gibt vor, zu Hause in St. Wolfgang viel glücklicher zu sein. Zur Bekräftigung trällert er ein Lied, und auf einmal ist seine Stimme wieder da. Agathe begreift jetzt, daß ein Künstler nicht ohne Kunst leben kann, und ist glücklich über das gütige Geschick, das ihrem Gatten die Stimme wiedergab.
Nach dem Bühnenstück "Der Tokaier" von: Hans Müller
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Musik:- Ich bin ja so vergnügt
- Ich sing Dir ein Liebeslied
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