Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Andreas Schlüter
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Historienfilm aus dem Jahre 1942
Deutsche Erstaufführung: 19.11.1942
Länge: 3078m 112min
Land: Deutschland
Regie: Herbert Maisch
Drehbuch: Helmut Brandis, Herbert Maisch
Kamera: Ewald Daub
Musik: Wolfgang Zeller
Ton: Erich Schmidt
Bauten: Hermann Asmus, Robert Herlth, Kurt Herlth

Darsteller:
Valy Arnheim als Der Zeremonienmeister
Paul Dahlke als Erzgießer Jacobi
Peter Elsholtz als Der Agitator
Ernst Fritz Fürbringer als Baron Eosander, Hofarchitekt
Heinrich George als Andreas Schlüter, Bildhauer und Baumeister
Otto Graf als Graf Flemming
Herwart Grosse als Sekretär bei Wartenberg
Max Gülstorff als Geheimrat Kraut
Carl Günther als Der Rittmeister
Trude Haefelin als Fräulein von Pöllnitz
Karl Hannemann als Dietze
Emil Hess als Eberhard von Dankelmann
Helmut Heyne als Der Zeichner
Herbert Hübner als Reichsgraf Johann von Wartenberg
Karl John als Martin Böhme
Christian Kayßler als von Anhalt-Dessau
Mila Kopp als Elisabeth, Schlüters Frau
Ernst Legal als Professor Sturm
Theodor Loos als Kurfürst Friedrich III.
Hans Meyer-Hanno als Der Bauführer
Klaus Pohl als Ein Kommissionsmitglied
Ernst Rotmund als Grünberg
Franz Schafheitlin als von Harms
Marianne Simson als Leonore, Schlüters Tochter
Robert Taube als von Leibniz
Olga Tschechowa als Gräfin Vera Orlewska
Hans Waschatko als Der Obermarschall
Paul Westermeier als Gießmeister Wenzel
Dorothea Wieck als Kurfürstin
Eduard von Winterstein als Naumann

Kurzinhalt:
Kurfürst Friedrich III. hegt den Wunsch, seine Residenz durch monumentale Bauten und Denkmäler zu verschönern. Die repräsentativen Entwürfe sollen auch nach außen sichtbar Friedrichs Willen zu Größe und Macht zum Ausdruck bringen. Nach einigen Intrigen am Hofe wird schließlich der Architekt Andreas Schlüter mit dem Entwurf eines Reiterstandbildes des Kurfürsten beauftragt. Daneben widmet Schlüter sich auch der Vergrößerung und Verschönerung des gesamten Schlosses. Durch seine Besessenheit und sein genialisches Auftreten macht Schlüter sich viele Feinde und schließlich fällt er auch bei Friedrich in Ungnade. Er verläßt Berlin, läßt auch seine Frau Elisabeth zurück, um mit seinem früheren Modell, der Gräfin Vera Orlewska, seine Ideen zu verwirklichen. Vera scheint die einzige zu sein, die ihn versteht. Doch der Kurfürst bittet ihn, nach Berlin zurückzukehren. Nun hat Schlüter die Chance, nicht nur das Schloß, sondern ganz Berlin nach seinen Ideen zu verändern. Schließlich nimmt er sogar ein Projekt an, daß er zunächst für wahnsinnig hielt: den höchsten Turm der Welt zu bauen. Obwohl der Baugrund sumpfig und äußerst instabil ist, arbeitet er wie besessen an dem Projekt, läßt sich nicht einmal von den Vorboten einer drohenden Katastrophe zur Vernunft bringen. Es kommt, wie es kommen muß: während des Richtfestes stürzt der Turm ein - Schlüter kommt vor Gericht, all seine Freunde wenden sich von ihm ab. Nur Elisabeth, die er einst verließ, steht noch immer zu ihm.

Frei nach dem Roman "Der Münzturm" von: Alfons von Czibulka

Produktion: Terra Filmkunst GmbH, Berlin
Verleih: Transit-Film GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 12(zwölf)Jahren

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