Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Die Insel
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Kriminalfilm aus dem Jahre 1934
Deutsche Erstaufführung: 30.08.1934
Länge: 2723m 99min
Land: Deutschland
Regie: Hans Steinhoff
Drehbuch: Harald Bratt, Emil Burri
Kamera: Konstantin Irmen-Tschet
Musik: Werner Bochmann, Hans Otto Borgmann
Ton: Fritz Seidel
Bauten: Benno von Arent, Artur Günther

Darsteller:
Heinz von Cleve als Kapitän Rist, Militärattaché
Andrews Engelman als Der Namenlose
Rudolf Essek
Walter Franck als Der Minister
Willy Fritsch als Raak, Handelsattaché
Herbert Gernot als Sekretär des Ministers
Karl Hannemann als Ein Kriminalbeamter
Harry Hardt als Der Autohändler
Brigitte Helm als Karin
Albert von Kersten
Hans Leibelt als Der Bankdirektor
Günther Lüders als Barrick, Presseattaché
Hubert von Meyerinck als Graf Squeelen, Erster Botschaftsrat
Francoise Rosay als Silivia
Ernst Rotmund als Kommissar Ascunto
G.H. (Georg Heinrich) Schnell als Hollen, Zweiter Botschaftsrat
Kurt Seifert als Der Korpulente
Otto Treßler als Der Botschafter
Erich Walter als Kraver, Beamter der Botschaft
Aribert Wäscher als Der Geldverleiher
Franz Weber als Der Führer der Handelsdelegation

Kurzinhalt:
Die Botschaft liegt wie eine Insel in einem vornehmen Wohnviertel der fremden Stadt. Heute hält ein Auto nach dem anderen vor dem festlich erleuchteten Palais. Als Ehrengast wird der Minister erwartet, der die Bestätigung bringen soll, daß das Ministerium den neuen Handelsvertrag, den der Handelsattaché Raak ausgearbeitet hat, angenommen hat. Unter den Gästen befindet sich ein Erpresser, der sich mit Militärattaché Rist in der Silvia-Bar verabredet. Er will geheime Kriegspläne, die er Rist gestohlen hatte, an ihn wieder verkaufen. Um den Abschluß des Handelsvertrags nicht zu gefährden, trifft er den Erpresser und erfährt von ihm, daß es sich nur um Pläne handelt, die er einmal zu Übungszwecken verfaßt hatte. In einem unbeobachteten Augenblick konnte der Erpresser sie damals stehlen. Rist weiß, daß die Pläne wertlos sind, in den Händen der Presse würden sie jedoch die guten Beziehungen der beiden betreffenden Länder gefährden. Da Rist kein Geld besitzt, läßt er sich auf den Vorschlag ein, den Betrag von 6000 Dollar als im Spiel verloren zu bekunden. Spielschulden müssen innerhalb von vierundzwanzig Stunden eingelöst werden. Als Rist gerade den Schuldschein ausgestellt hat, erscheint die Polizei. Dem Erpresser gelingt es noch, bevor er verhaftet wird, Silvia, der Barinhaberin, die Dokumente und den Schuldschein zuzustecken. Als der Polizeikommissar Silvias Zimmer durchsucht, findet er die Dokumente, die sich wirklich als wertlos herausstellen und vernichtet werden. Am nächsten Tag erscheint Silvia mit dem Schuldschein bei Rist in der Botschaft und verlangt sofortige Zahlung. Auf seine Bitte, ihm noch etwas Aufschub zu geben, geht sie nicht ein. Sie droht mit einem Riesenskandal und bedrängt ihn, ihr einen Scheck auszuschreiben, denn das Scheckheft von Raak, für den sie ihn hält und in dessen Büro sie sich zufällig getroffen haben, liegt auf dem Schreibtisch. Weil er keinen anderen Ausweg mehr sieht, entschließt sich Rist schließlich zur Ausfüllung eines Schecks, den er mit Raaks Unterschrift fälscht. Da durch diesen Scheck das Konto Raaks nicht mehr gedeckt ist, bemerkt Raak die Fälschung. Als der Botschafter davon erfährt, verlangt er von Raak, daß er den Scheck anerkenne, damit nach außen hin kein Verdacht auf einen seiner Mitarbeiter fallen kann. Raak bittet daraufhin um seine Entlassung aus dem Staatsdienst. Der Botschafter, der inzwischen erkannt hat, daß sich ein Verbrecher unter seinen Mitarbeitern befindet, ruft diese zu sich. Er fordert von seinen Beamten, daß sich der Schuldige selbst richten soll. Rist weiß, was er zu tun hat. Während Raak und Karin, die Nichte des Botschafters, an Bord eines Schiffes gehen, um in die Heimat zu fahren, fährt er mit seinem Auto an die Steilküste und rast in einer Kurve ins Meer. So fällt kein Schatten auf die Ehre der Botschaft.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von: Harald Bratt

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)
Verleih: Transit-Film GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 6(sechs)Jahren

    Musik:
  1. Morgenwind weht leise
  2. Was weißt Du von mir
    Francoise Rosay

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