Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 

 

 

 
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Heimweh
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1937
Deutsche Erstaufführung: 03.09.1937
Länge: 2402m
Land: Deutschland
Regie: Jürgen von Alten
Drehbuch: Georg C. Klaren
Kamera: Werner Bohne
Musik: Harold M. Kirchstein
Ton: Hans Rütten
Bauten: Gustav A. Knauer, Alexander Mügge

Darsteller:
Elsbeth Arnold als Ein Mädchen in der Bar "Aquarium"
Hans Baumann als Solmsen, Steuermann
Walter Bechmann als Der Kriminalkommissar
Frank Berling als Ein amerikanischer Funker
Jupp Beth als Ein Mittelloser im Speisesaal der Heilsarmee
Horst Birr als Blake, Schiffsjunge der "Triton"
Helmut Brasch als Ein Fischer
Gaston Briese als Der dicke Koch
Toni von Bukovics als Die Frau im Leuchtturm
Wilhelm Egger-Sell als Der Krugwirt
Max Harry Ernst als Ein Tänzer in der Bar
Edmund Firsbach als Der englische Schiffsfunker
Walter Franck als Hendrik Hann, Knecht
Herbert Gaidzik als Ein Fischer im Heimatdorf
Ellen Gutschmidt als Ein Gast beim Empfang des Bankpräsidenten
Paul Hildebrandt als Der Assistent des Kriminalkommissars
Oskar Höcker als Ein Steuermann
Fritz Hoopts als Mick, Knecht
Carl Jönsson als Ein alter Fischer während der Messe
Karl Junge-Swinburne
Botho Kaatz als Pitt, Christofs und Maries Sohn
Ernst Karchow als Der Bankpräsident
Josef Karma als Ein Mitglied aus Websters Bande
Wolfgang Kieling als Robby, Sohn des Bankpräsidenten
Arthur Kistenmacher als Ein Offizier der Heilsarmee
Bruno Klockmann
Karl Klöckner als Ein Fischer
Gustav Knuth als Christof Peleikis, Fischer und Steuermann
Rudolf Koch-Riehl als Hansen, Besatzungsmitglied der "Triton"
Gerti Kraus als Ein Mädchen in der Bar "Aquarium"
Otto Kronburger als Der amerikanische Gefängnispfarrer
Wilhelm Paul Krüger als Der Leuchtturmwärter
Carsta Löck als Marie, Christofs Frau
Philipp Manning als Der vorsitzende amerikanische Richter
Fritz Odemar als Webster, Haupt der Schmugglerbande
Klaus Pohl als Ein kranker illegaler Einwanderer
Hannes Ponsel als Ein Gangster
Erika Raphael als Eine junge Fischersfrau
Leo Reiter als Ein Gast in der Bar "Aquarium"
Hans Schneider als Ein amerikanischer Offizier
G.H. (Georg Heinrich) Schnell als Ein amerikanischer Staatsanwalt
S. O. Schoening als Der Superintendant
Hilde Seipp als Evelyne, Sängerin
Otto Wernicke als Stober, Pastor
Paul Westermeier als Holm, Kapitän, Evelyns Mann
Walter Wollmann als Der Postbote

Kurzinhalt:
Der Fischer Christof Peleikis lebt mit seiner Frau Marie und seinem Sohn Pitt in einem kleinen Fischerdorf auf der Kurischen Nehrung. Vor Jahren ist er als Steuermann zur See gefahren, doch das ist Vergangenheit, seit Christof Familie hat. Eines Tages gerät ein Schiff in Seenot. Ein Brand ist an Bord ausgebrochen. Der erfahrene Seemann Christof kann zwar das Schiff vor dem Untergang retten, doch ein Steuermann kommt ums Leben. Die Kapitänsfrau Evelyne macht Christof schöne Augen und buhlt um ihn, er möge als Steuermann auf dem Schiff arbeiten, damit die Fahrt nach Amerika fortgesetzt werden kann. Christof, der tief in seinem Herzen Fernweh verspürt, lehnt erst ab, doch dann erliegt er dem Charme der attraktiven Frau. Ohne sich von seiner Familie zu verabschieden, geht er an Bord. Auf hoher See muß er feststellen, daß sich auf dem Schiff illegale Einwanderer befinden, die nach Amerika geschmuggelt werden sollen. Christof wird bewußt, daß der Kapitän und seine Leute Verbrecher sind. Christof wird als einziger von der Polizei festgenommen und in Amerika zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt. Im Gewand eines Priesters gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Eine Rückkehr nach Deutschland ist ihm unmöglich, denn ohne Papiere und Geld nimmt ihn kein Schiff mit. Schließlich arbeitet der verzweifelte Mann als Tellerwäscher in einem Tanzlokal. Hier trifft er Evelyn, durch die er abermals in Gangsterkreise gerät, wieder. Doch um nach Hause zu kommen, ist ihm fast jedes Mittel recht. Daheim warten Marie und Pitt sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Doch die Wochen und Monate vergehen, schließlich ein Jahr. Inzwischen hat Marie den Knecht Hendrik Hann als Teilhaber eingestellt, damit die Fischerei nicht untergeht. Hann versucht die Fischerin dazu zu bringen, ihren Mann zu vergessen und sich mit ihm zusammenzutun. Pitt, der noch als einziger an die Rückkehr seines Vaters glaubt, haßt Hann. Christofs Schiff muß dringend ersetzt werden. Doch Marie hat kein Geld und so bringt der Pfarrer die Dorfeinwohner dazu, zusammen zulegen und für sie ein neues Boot anzuschaffen. Bei der Bootstaufe geben Hann und Marie bekannt, daß sich Marie scheiden lassen will. Hann will dem Boot seinem Namen geben, doch Pitt verhindert es und tauft den Kutter auf den Namen seines Vaters. Am Abend, nachdem er reichlich getrunken hat, beschädigt Hann das Boot und macht Jagd auf Pitt. Doch Hann fällt ins Wasser und ertrinkt. Inzwischen hat Christof bemerkt, daß die Verbrecher für die er arbeitet, den kleinen Robby, den Sohn des Bankpräsidenten entführt haben. Er nimmt das Kind an sich und bringt es nach Hause zurück. Aus Dankbarkeit setzt der Bankpräsident seine Begnadigung durch und ermöglicht Christof die Rückkehr nach Deutschland. Von Frau und Kind wird er mit offenen Armen empfangen, und wie selbstverständlich nimmt er seine Tätigkeit als Fischer wieder auf.

Nach dem Roman "Winke, bunter Wimpel..." von: Alfred Karrasch

Produktion: Minerva-Tonfilm GmbH, Berlin

    Musik:
  1. Heimweh
  2. Liebes Mädel

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