Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931

 

 
 

 
 


 

 

 

 
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Die Göttliche Jette
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Musikfilm aus dem Jahre 1937
Deutsche Erstaufführung: 18.03.1937
Länge: 2667m 97min
Land: Deutschland
Regie: Erich Waschneck
Drehbuch: Rolf Meyer, Kurt E. Walter
Kamera: Friedl Behn-Grund
Musik: Georg Haentzschel
Ton: Erich Lange
Bauten: Robert Dietrich, Max Knaake

Darsteller:
Hansi Arnstaedt als Die Frau des Kommerzienrats
Wilhelm Bendow als Liebreich, ein alter Schauspieler
Werner Bernhardy als Der Mann der eingebildeten Dame
Erny Berty als Eine junge Frau an der Amor-Theaterkasse
Günther Brackmann als Der Laufbursche beim Bankdirektor
Jochen Breiding als Der schnorrende Begleiter der Frau an der Amor-Kasse
Gerhard Dammann als Ein Polizist im Königstädtischen Theater
Otti Dietze als Eine eingebildete Dame an der Amor-Theaterkasse
Fritz Digruber
Marina von Ditmar als Paula, Jettes Schwester, Tänzerin
Erich Dunskus als Der verhörende Beamte im Polizeipräsidium
Wilhelm Egger-Sell als Der Portier
Karl Fisser
Eva Genschow als Die Tochter der eingebildeten Dame
Georg Georgi als Der Mann der Besucherin
Kurt Getke als Der Kassenwart des Königstädtischen Theaters
Harry Gillmann
Paul Hildebrandt als Der Kriminalassistent am Polizeipräsidium
Antonie Jaeckel als Die Hausdame des alten Graf Opalla
Ly Jankowski
Käte Jöken-König als "Justavs" Braut
Jutta Jol als Eine junge Frau an der Amor-Theaterkasse
Hans Junkermann als Theaterdirektor
Rudolf Klein-Rogge als Müller, Stadtrat
Viktor de Kowa als Fritz Barsch, Inspizient und Autor
Heinrich Krill als Ein Zuschauer im Königstädtischen Theater
Wilhelm Paul Krüger als Der Direktor des Amor-Theaters
Arthur Kühn
Ernst Legal als Professor Cravallo, Maestro für dramatische Mimik + Belcanto
Olga Limburg als Frau des Theaterdirektors
Annie Lorenz als Eine Dame beim Jubiläumsempfang des Bankdirektors
Kurt Meisel als Graf Eugen Opalla
Emmi de Néve
Bruno Palitzsch als Der Diener beim Bankdirektor
Georg Paulsen
Hannes Ponsel als Ein junger Mann an der Amor-Theaterkasse
Paul Rehkopf als Ein Nachtdienstbeamter im Polizeipräsidium
Arthur Reinhardt als Der Mann, der Justavs Braut kneift
Willi Rose als "Justav" an der Amor-Theaterkasse
Elisabeth von Ruets als Eine Dame beim Jubiläumsempfang des Bankdirektors
Oscar Sabo als Fliederbusch, Theateragent
Paul Schäffer
Alfred Schlageter als Der alte Graf Opalla, Eugens Vater
Annemarie Steinsieck als Körtings Frau
Jakob Tiedtke als Der Kommerzienrat
Eva Tinschmann als Wilhelmine Schönborn, Jettes und Paulas Mutter
Hella Tornegg als Eine Besucherin des Königstädtischen Theaters
Rudolf Vones als Ein Kneipenbesucher im "Schwarzen Ferkel"
Elsa Wagner als Die Kunkeln, Garderobiere
Betty Wald als Eine alte Frau an der Amor-Theaterkasse
Ernst Waldow als August, Kunkelns Sohn, Theaterfriseur
Borwin Walth als Der Diener des alten Graf Opalla
Grethe Weiser als Jette, Coupletsängerin
Paul Westermeier als Arthur Körting, Bankdirektor

Kurzinhalt:
Die junge Coupletsängerin Jette Schönborn tritt gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Paula im Amor-Theater auf. Dieses Theater hat keinen besonders guten Ruf, doch die Besucher lieben die leichten Stücke, die hier aufgeführt werden. Graf Eugen Opalla, ein junger unsicherer Mann aus Tirol, ist von Jette derart begeistert, daß er Stammgast im Theater ist. Eines Tages sucht er Jette in ihrer Garderobe auf. Jette, die eine typische Berlinerin ist und das Herz auf der Zunge trägt, sagt ihm frei heraus, daß eine Affäre für sie nicht in Frage kommt. Doch Eugen bietet ihr trotzdem seine Hilfe an. Er hat Beziehungen zum Königstädtischen Theater, welches ein anerkanntes Haus ist. Jette, die ihrer Karriere gerne Auftrieb geben möchte, nimmt das Angebot an. Kurze Zeit später findet sich die gesamte Familie Schönborn, Eugen und Fritz Barsch, der mit Jette befreundete Inspizient des Amor-Theaters, im Königstädtischen Theater wieder, damit Jette vorsingen kann. Jette wird sofort engagiert, denn sie ist wirklich ein Naturtalent. Auch Fritz findet eine Stelle als Inspizient, denn ohne ihn ist Jette nicht bereit, das Theater zu wechseln. Das Königstädtische Theater befindet sich in Schwierigkeiten, denn allabendlich bleiben die Besucher aus. Mit Jettes frischer Art gelingt es, das Publikum anzulocken, und schon bald ist sie ein großer Star. Doch die Frauen des Theaterdirektors, des Bankdirektors Körting und des Kommerzienrats sind empört über Jettes freizügige Art und intrigieren gegen sie. So kommt es, daß die Frauen es verhindern, daß Jette zum Empfang nach der fünfzigsten Aufführung eingeladen wird. Durch Eugen erfährt Jette jedoch davon und erscheint trotzdem. Die pikierten Frauen behandeln sie herablassend und verlassen ihretwegen sogar die Gesellschaft. Wütend sucht Jette Fritz auf, ihren treuen Freund, der ihr in dieser schwierigen Situation hilft. Fritz schreibt einen frechen Text, der eindeutig die Frauen der Direktoren angreift. Nachdem Jette ihn am nächsten Abend bei der Aufführung vorgetragen hat, werden sie und Fritz verhaftet. Doch Eugen gelingt es, die beiden frei zu bekommen, indem er behauptet, Jette wäre seine Braut und werde am nächsten Tag mit ihm nach Tirol fahren. Jette läßt sich von Eugen überzeugen, daß es das Beste wäre, ihre Karriere aufzugeben und ihn zu heiraten. Eugens Vater ist von Jette entzückt, doch seine Schwiegertochter hat er sich anders vorgestellt. Er läßt seinen Sohn wissen, daß eine Heirat nicht in Frage kommt. Doch Eugen ist nicht bereit, Jette aufzugeben. Frau Körting bereut inzwischen, ihrem Mann das Geschäft mit Jette verdorben zu haben, denn mit dem Theater geht es wieder bergab. Sie gibt Jettes Mutter 2000 Mark, damit sie Jette wieder nach Berlin zurückholt. Als Frau Schönborn und Paula in Tirol ankommen und das luxuriöse Gut des Grafen sehen, beschließen sie, Jette nicht zu sagen, daß in Berlin nach ihr verlangt wird. Doch einige Tage später erscheint Fritz ebenfalls in Tirol. Mit einer List gelingt es ihm, Jette wieder beim Theater zu verpflichten. Jette weiß, daß Eugen nicht zu ihr paßt und daß sie nach Berlin gehört. Sie kann nur am Theater glücklich sein. Gemeinsam mit Fritz, dem zukünftigen Direktor des Königstädtischen Theaters, reist sie nach Hause. Beide wissen nun wie sehr sie sich vermisst haben, und daß sie viel mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden.

Produktion: Fanal-Filmproduktion GmbH, Berlin
FSK-Freigabe: freigegeben ab 12(zwölf)Jahren

    Musik:
  1. Ach, Jette
  2. Einmal etwas werden, einmal etwas sein
    Grethe Weiser, Viktor de Kowa
  3. Ich bin die Frau der 1000 Männer
  4. Ich bin die Liesl von der Alp
  5. Ich bin ein kleiner Hirtenknab'
    Grethe Weiser
  6. Ich bin ein loser Falter, oh nein es darf
    Grethe Weiser, Viktor de Kowa
  7. Im Buserl der Berlinerin, da liegt so etwas
    Grethe Weiser
  8. Theater, Theater, Theater
    Grethe Weiser

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