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Literaturverfilmung aus dem Jahre
1938
Deutsche Erstaufführung: 25.03.1938
Länge: 2206m 81min Land: Deutschland Regie: Nunzio Malasomma Drehbuch: Philipp Lothar Mayring, Harald G. Petersson Kamera: Karl Hasselmann Musik: Franz Grothe Ton: Walter Rühland Bauten: Carl Böhm, Erich Czerwonski
Darsteller: Hansi Arnstaedt als Frau Latour Günther Ballier als Rundfunkreporter Charly Berger als Mann am Spieltisch Hermann Braun als Cecil Lasko, Rennfahrer Conrad Curd Cappi als Pianospieler Josefine Dora als Theres Liesel Eckhardt-Jonas als Garderobenfrau Max Harry Ernst als Gast im Lokal Hans Fetscherin als Carmen Casinis Gesangspartner Lothar Geist als Liftboy Fred Goebel als Barmann im Klub Suse Graf als Colette Walter Gross als Rundfunkreporter Jens von Hagen als Spieler am Pokertisch Karl Hannemann als Portier im Konzertsaal Herbert Hübner als Bartell, Cecils Vater William Huch als Konzertsaaldiener Jupp Hussels als Rennbahnreporter Karl Junge-Swinburne als Hoteldirektor Heinrich Kalnberg als Konzertsaaldiener Ingolf Kuntze als Herr Professor Ernst Legal als Bankdirektor, Finanzberater Carmens Hans Leibelt als Sam Milbrey, amerikanischer Nähmaschinenfabrikant Karl Münch als Spieler am Bakkarattisch Pola Negri als Carmen Casini, Opernsängerin Harald Paulsen als Lionel Smith, Manager Leo Peukert als Opernhausdirektor Karl Platen als Konzertsaaldiener Klaus Pohl als Bildberichterstatter Oscar Sabo als Polizist Ernst Albert Schaah als Bildberichterstatter Liselott Schaak als Krankenschwester S. O. Schoening als Doktor, Spieler am Pokertisch Heinrich Schroth als Chefarzt Lotte Spira Walter Steinweg als Reporter Erika Streithorst als Angestellte an der Hotelrezeption Tommy Thomas als Hotelpage Albert Venohr als Reporter Betty Wald als Garderobenfrau Hans Waschatko als Ober an Milbreys Tafel Max Wilmsen als Inspizient im Opernhaus Bruno Ziener als Konzertsaaldiener
Kurzinhalt: Carmen Casini ist eine berühmte Opernsängerin. Sie hat einen unehelichen Sohn, Cecil ist bereits volljährig, doch er sieht nur seine eigenen Vorteile und lebt sorglos vom Geld seiner Mutter. Seine Leidenschaft sind Rennautos; beim nächsten Rennen wird er als Fahrer starten. Während des Rennens verunglückt Cecil auf regennasser Fahrbahn. Carmen eilt zu der Unfallstelle, doch zum Glück ist Cecil mit leichten Verletzungen davongekommen. Carmen hat an diesem stürmischen Tag auf der Rennbahn ihre Stimme ruiniert. Der Arzt sagt ihr die schreckliche Wahrheit; sie wird nie wieder singen können. Durch Cecils Lebensstil hat Carmen hohe Schulden gemacht. Sie weiß nicht, was nun werden soll und wie sie Cecils Ansprüche gerecht werden soll. An Cecils Krankenbett trifft Carmen ihren ehemaligen Geliebten Bartell wieder, der Cecils Vater ist und sie seinerzeit verließ. Bartell ist der Vormund Colettes, einem Mädchen aus gutem Hause. Cecil ist in Colette verliebt und möchte sie heiraten. Er ahnt nicht, daß Bartell sein Vater ist, und entschließt sich, bei ihm eine Stellung anzunehmen. Carmen ist dagegen und verbietet ihrem Sohn jeglichen Kontakt zu Bartell. Eines Abends treffen sich Cecil und Bartell in einer Bar. Cecil verstreitet sich mit ihm. Am Spieltisch verschuldet sich Cecil sich bei seinem Vater mit einer erheblichen Summe. Er bittet seine Mutter um einen Scheck und ist erstaunt, das sie behauptet, kein Geld mehr zu haben. In ihrer Verzweiflung verpflichtet sich Carmen vertraglich nach Amerika, um einen Vorschuss zu bekommen. Sie weiß, daß sie diesen Vertrag nicht einhalten kann, und hofft, an der Seite ihres Verehrers Sam Milbrey, einem reichen Nähmaschinenfabrikanten, einen Ausweg zu finden. Doch bereits am Abend merkt sie, daß Milbrey sie nur als Werbefigur benötigt. Cecil ist dabei, als es aus ihr herausbricht, daß sie verschuldet ist und keine Stimme mehr hat. Bartell, der schon mehrmals versucht hat, sich mit Carmen auszusöhnen, sagt Cecil gehörig die Meinung. Doch trotzdem distanziert sich Cecil von seiner Mutter, die seine Hilfe jetzt dringend gebraucht hätte. Es kommt zur Katastrophe, als Cecil einen Selbstmordversuch unternimmt. Es ist ein großes Glück, daß er gerettet werden kann. Als seine Eltern in bangem Warten im Krankenhaus sitzen, wird das Schweigen zwischen ihnen gebrochen. Bartell gibt Carmen die Schuld daran, daß Cecil lebensuntüchtig ist. Doch in Zukunft wollen sie ihn gemeinsam in eine andere Richtung lenken. Carmen erkennt, daß sie sich keinen besseren Mann als Bartell wünschen kann.
Nach dem Bühnenstück (nicht aufgeführt): Hadrian M. Netto und H. v. Puttkamer
Produktion: Herstellungsgruppe Ottmar Ostermayr Produktion: , Terra-Film AG, Berlin Musik:- Du gehörst zu mir
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