Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Die fromme Lüge
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1938
Deutsche Erstaufführung: 25.03.1938
Länge: 2206m 81min
Land: Deutschland
Regie: Nunzio Malasomma
Drehbuch: Philipp Lothar Mayring, Harald G. Petersson
Kamera: Karl Hasselmann
Musik: Franz Grothe
Ton: Walter Rühland
Bauten: Carl Böhm, Erich Czerwonski

Darsteller:
Hansi Arnstaedt als Frau Latour
Günther Ballier als Rundfunkreporter
Charly Berger als Mann am Spieltisch
Hermann Braun als Cecil Lasko, Rennfahrer
Conrad Curd Cappi als Pianospieler
Josefine Dora als Theres
Liesel Eckhardt-Jonas als Garderobenfrau
Max Harry Ernst als Gast im Lokal
Hans Fetscherin als Carmen Casinis Gesangspartner
Lothar Geist als Liftboy
Fred Goebel als Barmann im Klub
Suse Graf als Colette
Walter Gross als Rundfunkreporter
Jens von Hagen als Spieler am Pokertisch
Karl Hannemann als Portier im Konzertsaal
Herbert Hübner als Bartell, Cecils Vater
William Huch als Konzertsaaldiener
Jupp Hussels als Rennbahnreporter
Karl Junge-Swinburne als Hoteldirektor
Heinrich Kalnberg als Konzertsaaldiener
Ingolf Kuntze als Herr Professor
Ernst Legal als Bankdirektor, Finanzberater Carmens
Hans Leibelt als Sam Milbrey, amerikanischer Nähmaschinenfabrikant
Karl Münch als Spieler am Bakkarattisch
Pola Negri als Carmen Casini, Opernsängerin
Harald Paulsen als Lionel Smith, Manager
Leo Peukert als Opernhausdirektor
Karl Platen als Konzertsaaldiener
Klaus Pohl als Bildberichterstatter
Oscar Sabo als Polizist
Ernst Albert Schaah als Bildberichterstatter
Liselott Schaak als Krankenschwester
S. O. Schoening als Doktor, Spieler am Pokertisch
Heinrich Schroth als Chefarzt
Lotte Spira
Walter Steinweg als Reporter
Erika Streithorst als Angestellte an der Hotelrezeption
Tommy Thomas als Hotelpage
Albert Venohr als Reporter
Betty Wald als Garderobenfrau
Hans Waschatko als Ober an Milbreys Tafel
Max Wilmsen als Inspizient im Opernhaus
Bruno Ziener als Konzertsaaldiener

Kurzinhalt:
Carmen Casini ist eine berühmte Opernsängerin. Sie hat einen unehelichen Sohn, Cecil ist bereits volljährig, doch er sieht nur seine eigenen Vorteile und lebt sorglos vom Geld seiner Mutter. Seine Leidenschaft sind Rennautos; beim nächsten Rennen wird er als Fahrer starten. Während des Rennens verunglückt Cecil auf regennasser Fahrbahn. Carmen eilt zu der Unfallstelle, doch zum Glück ist Cecil mit leichten Verletzungen davongekommen. Carmen hat an diesem stürmischen Tag auf der Rennbahn ihre Stimme ruiniert. Der Arzt sagt ihr die schreckliche Wahrheit; sie wird nie wieder singen können. Durch Cecils Lebensstil hat Carmen hohe Schulden gemacht. Sie weiß nicht, was nun werden soll und wie sie Cecils Ansprüche gerecht werden soll. An Cecils Krankenbett trifft Carmen ihren ehemaligen Geliebten Bartell wieder, der Cecils Vater ist und sie seinerzeit verließ. Bartell ist der Vormund Colettes, einem Mädchen aus gutem Hause. Cecil ist in Colette verliebt und möchte sie heiraten. Er ahnt nicht, daß Bartell sein Vater ist, und entschließt sich, bei ihm eine Stellung anzunehmen. Carmen ist dagegen und verbietet ihrem Sohn jeglichen Kontakt zu Bartell. Eines Abends treffen sich Cecil und Bartell in einer Bar. Cecil verstreitet sich mit ihm. Am Spieltisch verschuldet sich Cecil sich bei seinem Vater mit einer erheblichen Summe. Er bittet seine Mutter um einen Scheck und ist erstaunt, das sie behauptet, kein Geld mehr zu haben. In ihrer Verzweiflung verpflichtet sich Carmen vertraglich nach Amerika, um einen Vorschuss zu bekommen. Sie weiß, daß sie diesen Vertrag nicht einhalten kann, und hofft, an der Seite ihres Verehrers Sam Milbrey, einem reichen Nähmaschinenfabrikanten, einen Ausweg zu finden. Doch bereits am Abend merkt sie, daß Milbrey sie nur als Werbefigur benötigt. Cecil ist dabei, als es aus ihr herausbricht, daß sie verschuldet ist und keine Stimme mehr hat. Bartell, der schon mehrmals versucht hat, sich mit Carmen auszusöhnen, sagt Cecil gehörig die Meinung. Doch trotzdem distanziert sich Cecil von seiner Mutter, die seine Hilfe jetzt dringend gebraucht hätte. Es kommt zur Katastrophe, als Cecil einen Selbstmordversuch unternimmt. Es ist ein großes Glück, daß er gerettet werden kann. Als seine Eltern in bangem Warten im Krankenhaus sitzen, wird das Schweigen zwischen ihnen gebrochen. Bartell gibt Carmen die Schuld daran, daß Cecil lebensuntüchtig ist. Doch in Zukunft wollen sie ihn gemeinsam in eine andere Richtung lenken. Carmen erkennt, daß sie sich keinen besseren Mann als Bartell wünschen kann.

Nach dem Bühnenstück (nicht aufgeführt): Hadrian M. Netto und H. v. Puttkamer

Produktion: Herstellungsgruppe Ottmar Ostermayr
Produktion: , Terra-Film AG, Berlin

    Musik:
  1. Du gehörst zu mir

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