|
Literaturverfilmung aus dem Jahre
1935
Deutsche Erstaufführung: 31.05.1935
Länge: 2337m 85min Land: Deutschland Regie: Georg Jacoby Drehbuch: Walter Forster, Alois Johannes Lippl Kamera: Carl Drews Musik: Ernst Erich Buder, Willy Geisler Ton: Bruno Suckau Bauten: Erich Kettelhut, Max Mellin
Darsteller: Oscar Aigner als Drahmbauer Elise Aulinger als Annamirl, Bartls Frau Matthias Bogner als Ein Hirtenjunge Marianne Bormann als Zenzi Otto Braml als Schubert Beppo Brem als Wimpfinger Theodor Danegger als Bartl, des Bürgermeisters Vater Josefine Dora als Die Köchin beim Wirt Hermann Erhardt als Der Bürgermeister Erna Fentsch als Wimpfingers Frau Heli Finkenzeller als Pepi, des Bürgermeisters Frau Viktor Gehring als Zellger Margarete Haagen Hans Henninger als Rosser Inge Kick als Marai Irene Kohl als Zellgers Frau Liane Kopf als Resl Franz Loskarn als Der Malermeister Paul Luka als Baier Karin Lüsebrink als Baiers Frau Trude Marlen als Hanni, Kellnerin Kurt Meisel als Loisl Charlotte Radspieler als Vroni Paul Richter als Der Wirt Olga Schaub als Des Malermeisters Frau Fanny Schreck als Drahmbauers Frau Oskar Sima als Wurzelhannes Anny Staeger als Schuberts Frau Erika von Thellmann als Apollonia Rudolf Vones als Sepp
Kurzinhalt: Die Männer des Dorfes sind plötzlich wie ausgewechselt. Alle sind sie mehr als angetan von Hanni, der neuen Kellnerin im Wirtshaus. Apollonia, die Krämerswitwe, die fromm und gottgefällig lebt und sich als Wächterin der Moral im Dorf aufspielt, hetzt die Frauen des Dorfes gegen ihre Ehemänner auf. Da die Frauen auf ihre Ehemänner, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind, wütend sind, findet sie offene Ohren. Sie sollen in den Ehestreik treten und nach und nach erklären alle Frauen des Dorfes sich dazu bereit. Als trotz Bitten und Betteln der Frauen die Männer nicht dazu zu bringen sind, auf ihre Wirtshausbesuche zu verzichten, unterschreibt auch Annamirl als Letzte. Zu dem dann stattfindenen Tanzabend geht keine Frau mit, jedoch keiner der Männer bleibt zu Hause. Jeder will mit der Hanni tanzen, und diese macht ausgelassen mit. Einem mißfällt das jedoch sehr. Es ist der Wirt, der sich in seine Kellnerin verliebt hat, und nun natürlich sehr eifersüchtig ist. In seinem Zorn läßt er sich dazu hinreißen, ihr zu kündigen. Da ist nun guter Rat teuer. Aber Hanni hat eine Idee. Um ihn eifersüchtig zu machen, steigt sie als Mann verkleidet über eine Leiter in ihr eigenes Kammerfenster. Der Wirt fällt auf den Trick herein, und als er den vermeintlichen Nebenbuhler vertreiben will, wird schließlich die Verlobung besiegelt. Als die Männer nach Hause kommen, sehen sie sich vor verschlossenen Schlafzimmern. Jedoch nicht alle Frauen bringen es übers Herz, ihre Männer nicht einzulassen. So sind sich am nächsten Tag alle einig - Schuld an dem ganzen Unfrieden ist die Apollonia. Um ihr die Meinung zu sagen, ziehen sie gemeinsam zu ihrem Haus. Plötzlich erscheint am Fenster der Wurzelhannes, und nun ist allen klar welch falsches Spiel die Apollonia mit den Frauen des Dorfes gespielt hat. Sie wird von allen verhöhnt und ausgelacht. Doch der Wurzelhannes beschützt sie als ihr künftiger Ehemann. Versöhnt und lachend zieht alles heim und der Ehestreik ist beendet.
Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von: Julius Pohl
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Musik:- Rumtata, wenn der Franzl die Toni
|