Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Ehestreik
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1935
Deutsche Erstaufführung: 31.05.1935
Länge: 2337m 85min
Land: Deutschland
Regie: Georg Jacoby
Drehbuch: Walter Forster, Alois Johannes Lippl
Kamera: Carl Drews
Musik: Ernst Erich Buder, Willy Geisler
Ton: Bruno Suckau
Bauten: Erich Kettelhut, Max Mellin

Darsteller:
Oscar Aigner als Drahmbauer
Elise Aulinger als Annamirl, Bartls Frau
Matthias Bogner als Ein Hirtenjunge
Marianne Bormann als Zenzi
Otto Braml als Schubert
Beppo Brem als Wimpfinger
Theodor Danegger als Bartl, des Bürgermeisters Vater
Josefine Dora als Die Köchin beim Wirt
Hermann Erhardt als Der Bürgermeister
Erna Fentsch als Wimpfingers Frau
Heli Finkenzeller als Pepi, des Bürgermeisters Frau
Viktor Gehring als Zellger
Margarete Haagen
Hans Henninger als Rosser
Inge Kick als Marai
Irene Kohl als Zellgers Frau
Liane Kopf als Resl
Franz Loskarn als Der Malermeister
Paul Luka als Baier
Karin Lüsebrink als Baiers Frau
Trude Marlen als Hanni, Kellnerin
Kurt Meisel als Loisl
Charlotte Radspieler als Vroni
Paul Richter als Der Wirt
Olga Schaub als Des Malermeisters Frau
Fanny Schreck als Drahmbauers Frau
Oskar Sima als Wurzelhannes
Anny Staeger als Schuberts Frau
Erika von Thellmann als Apollonia
Rudolf Vones als Sepp

Kurzinhalt:
Die Männer des Dorfes sind plötzlich wie ausgewechselt. Alle sind sie mehr als angetan von Hanni, der neuen Kellnerin im Wirtshaus. Apollonia, die Krämerswitwe, die fromm und gottgefällig lebt und sich als Wächterin der Moral im Dorf aufspielt, hetzt die Frauen des Dorfes gegen ihre Ehemänner auf. Da die Frauen auf ihre Ehemänner, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind, wütend sind, findet sie offene Ohren. Sie sollen in den Ehestreik treten und nach und nach erklären alle Frauen des Dorfes sich dazu bereit. Als trotz Bitten und Betteln der Frauen die Männer nicht dazu zu bringen sind, auf ihre Wirtshausbesuche zu verzichten, unterschreibt auch Annamirl als Letzte. Zu dem dann stattfindenen Tanzabend geht keine Frau mit, jedoch keiner der Männer bleibt zu Hause. Jeder will mit der Hanni tanzen, und diese macht ausgelassen mit. Einem mißfällt das jedoch sehr. Es ist der Wirt, der sich in seine Kellnerin verliebt hat, und nun natürlich sehr eifersüchtig ist. In seinem Zorn läßt er sich dazu hinreißen, ihr zu kündigen. Da ist nun guter Rat teuer. Aber Hanni hat eine Idee. Um ihn eifersüchtig zu machen, steigt sie als Mann verkleidet über eine Leiter in ihr eigenes Kammerfenster. Der Wirt fällt auf den Trick herein, und als er den vermeintlichen Nebenbuhler vertreiben will, wird schließlich die Verlobung besiegelt. Als die Männer nach Hause kommen, sehen sie sich vor verschlossenen Schlafzimmern. Jedoch nicht alle Frauen bringen es übers Herz, ihre Männer nicht einzulassen. So sind sich am nächsten Tag alle einig - Schuld an dem ganzen Unfrieden ist die Apollonia. Um ihr die Meinung zu sagen, ziehen sie gemeinsam zu ihrem Haus. Plötzlich erscheint am Fenster der Wurzelhannes, und nun ist allen klar welch falsches Spiel die Apollonia mit den Frauen des Dorfes gespielt hat. Sie wird von allen verhöhnt und ausgelacht. Doch der Wurzelhannes beschützt sie als ihr künftiger Ehemann. Versöhnt und lachend zieht alles heim und der Ehestreik ist beendet.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von: Julius Pohl

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)

    Musik:
  1. Rumtata, wenn der Franzl die Toni

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