Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Der Sträfling aus Stambul
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Drama aus dem Jahre 1929
Deutsche Erstaufführung: 30.08.1929
Länge: 2560m
Land: Deutschland
Regie: Gustav Ucicky
Drehbuch: Robert Liebmann, Franz Schulz (Spencer)
Kamera: Karl Hasselmann
Bauten: Heinz Fenchel, Jack Rotmil

Darsteller:
Betty Amann als Hilde Wollwarth
Willi Forst als Manopulos
Heinrich George als Thomas Zezi
Trude Hesterberg als Jola Zezi
Paul Hörbiger als Vlastes
Lotte Lorring als Dolly
Erich Möller als Der Polizist
Leo Peukert
Paul Rehkopf als Der Winkeladvokat
Frida Richard als Die Zimmerwirtin
Arthur Wellin

Kurzinhalt:
Nach langer Haftstrafe kehrt der Levantiner Schmuggler Thomas Zezi nach Hause zurück und erlebt eine böse Überraschung: sein Freund Manopulos hat sich in Zezis Wohnung eingenistet und zudem noch ein Verhältnis mit Zezis Freundin angefangen. Wutentbrannt setzt Zezi beide vor die Tür, beginnt durch diese Enttäuschung aber auch, über seinen bisherigen Lebenswandel nachzudenken. Er beschließt, sein Verbrecherleben aufzugeben. Als er wenig später Hilde Wollwarth kennen lernt, ein Mädchen aus gutem Hause, bestärkt ihn dies in seiner Absicht, ein ehrbarer Mann zu werden. Da er Hilde, in die er sich verliebt hat und die er heiraten möchte, nichts von seiner dunklen Vergangenheit und seiner Ehe mit der Hure Jola, die schon lange verschollen ist, erzählen will, besorgt Zezi sich falsche Papiere - mit neuer Identität steht einer Ehe mit Hilde nichts mehr im Wege. Zu dumm nur, dass der bösartige Manopulos auf Rache sinnt und Zezi anonyme Erpresserbriefe schickt. Außerdem informiert er Zezis verschwundene Frau über die Heiratsabsichten ihres Mannes. Am Morgen des Hochzeitstages spitzt sich die Situation zu: Zezi wird von Manopulos aus dem Haus gelockt, während Jola Hilde aufsucht, um ihr alles über den scheinbar unbescholtenen Zezi zu erzählen...

Nach dem Roman "Das Fräulein und der Levantiner": Fedor von Zobeltitz

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)

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