Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Romeo und Julia im Schnee
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

aus dem Jahre 1919-1920
Deutsche Erstaufführung: 28.03.1920
Länge: 947m
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Bauten: Kurt Richter

Darsteller:
Paul Biensfeldt als Dorfrichter
Josefine Dora
Julius Falkenstein als Der angebliche Bräutigam
Marga Köhler
Lotte Neumann als Julia
Paul Passarge
Hermann Picha als Schreibe
Ernst Rückert als Montekugerl
Jakob Tiedtke als Capulethofer
Gustav von Wangenheim als Romeo

Kurzinhalt:
Gerichtstag in Schwabstedt:Capulethofer und Montekugerl versuchen den Richter mit einer Wurst zu bestechen. Dieser fällt ein salomonisches Urteil, da beide Recht haben, haben beide auch Unrecht und damit gemeinsam die Gerichtskosten zu tragen. Seit diesem Prozess sind beide Familien verfeindet bis aufs Messer. Gustav Moser schickt seinen Sohn zum Capulethofer, um dessen Tochter Julis zu freien, doch Julia lehnt ab. Nach vielen Jahren Militärdienst kommt Romeo Montekugerl zurück. Julia und er verlieben sich auf den ersten Blick. Bei einem Maskenfest soll Mosers Sohn Julia den Hof machen, doch Romeo macht den Jungen betrunken, schlüpft in dessen Kostüm und macht Julia noch in der gleichen Nacht einen Heiratsantrag. Als Julias Mutter ihr mitteilt, daß sie verlobt werden soll, gehen sie und Romeo in ihrer Verzweiflung zum Apotheker und verlangen Gift, doch dieser gibt ihnen nur eine Zuckerwasserlösung. In der Scheune wollen beide sterben und trinken das Zuckerwasser in der Annahme es sei Gift. Doch das "Gift" wirkt nicht. Als Julias Eltern ihren Abschiedsbrief finden, stürzen alle in die Scheune und finden das Liebespaar, das sich tot stellt. Großes Gejammer der Eltern Capulethofer und Montekugerl. Diese Stimmung nutzen Romeo und Julia aus, springen auf und erklären den verdutzten Eltern, daß sie heiraten werden. Die alte Feindschaft ist endlich zu Ende.

Produktion: Maxim-Film Ges. Ebner & Co., Berlin

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