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aus dem Jahre
1919-1920
Deutsche Erstaufführung: 28.03.1920
Länge: 947m Land: Deutschland Regie: Ernst Lubitsch Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch Kamera: Theodor Sparkuhl Bauten: Kurt Richter
Darsteller: Paul Biensfeldt als Dorfrichter Josefine Dora Julius Falkenstein als Der angebliche Bräutigam Marga Köhler Lotte Neumann als Julia Paul Passarge Hermann Picha als Schreibe Ernst Rückert als Montekugerl Jakob Tiedtke als Capulethofer Gustav von Wangenheim als Romeo
Kurzinhalt: Gerichtstag in Schwabstedt:Capulethofer und Montekugerl versuchen den Richter mit einer Wurst zu bestechen. Dieser fällt ein salomonisches Urteil, da beide Recht haben, haben beide auch Unrecht und damit gemeinsam die Gerichtskosten zu tragen. Seit diesem Prozess sind beide Familien verfeindet bis aufs Messer. Gustav Moser schickt seinen Sohn zum Capulethofer, um dessen Tochter Julis zu freien, doch Julia lehnt ab. Nach vielen Jahren Militärdienst kommt Romeo Montekugerl zurück. Julia und er verlieben sich auf den ersten Blick. Bei einem Maskenfest soll Mosers Sohn Julia den Hof machen, doch Romeo macht den Jungen betrunken, schlüpft in dessen Kostüm und macht Julia noch in der gleichen Nacht einen Heiratsantrag. Als Julias Mutter ihr mitteilt, daß sie verlobt werden soll, gehen sie und Romeo in ihrer Verzweiflung zum Apotheker und verlangen Gift, doch dieser gibt ihnen nur eine Zuckerwasserlösung. In der Scheune wollen beide sterben und trinken das Zuckerwasser in der Annahme es sei Gift. Doch das "Gift" wirkt nicht. Als Julias Eltern ihren Abschiedsbrief finden, stürzen alle in die Scheune und finden das Liebespaar, das sich tot stellt. Großes Gejammer der Eltern Capulethofer und Montekugerl. Diese Stimmung nutzen Romeo und Julia aus, springen auf und erklären den verdutzten Eltern, daß sie heiraten werden. Die alte Feindschaft ist endlich zu Ende.
Produktion: Maxim-Film Ges. Ebner & Co., Berlin
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