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Literaturverfilmung aus dem Jahre
1920
Deutsche Erstaufführung:
Länge: 2388m Land: Deutschland Regie: Carl Froelich Kamera: Otto Tober Bauten: Hans Sohnle
Darsteller: Irmgard Bern als Seine Tochter, Agafja Dimitri Buchowetzki als Der junge Karamasoff Franz Cornelius als Ein Jude Gustav Czimeg als Sossima, Staretz Else Eckersberg als Lisawetta Dolly Eichelberg als Dienerin bei Gruschenka, Fenja Hugo Froelich als Diener beim alten Karamasoff, Gregori Bernhard Goetzke als Der zweite Sohn, Iwan Alina Griffycz-Milewska als Gruschenka Herr Gruner als Nelyudoff Emil Jannings als Der älteste Sohn, Dimitri Herr Kaufmann als Trifon, der Wirt Fritz Kortner als Der alte Karamasoff Werner Krauß als Smerdjakoff, Koch beim alten Karamasoff Frau Krüger als Seine Frau, Marfa Herr Lentz als Samsonoff Rudolf Lettinger als Oberst Werchoffzeff M. Marlinska als Perchotin Hanna Ralph als Seine Tochter, Katharina Ferdinand Robert als Wrublewski Rudolf Senius als Musljalowitsch Hans Senius als Makaroff Hermann Thimig als Der jüngste Sohn, Alexei Herr Werner als Ljagawy Carl Zickner als Der General
Kurzinhalt: Fedor Karamasoff, der lasterhafte Vater, liegt im Streit mit seinem ältesten Sohn Dimitri. Dieser wurde wegen hoher Schulden als Offizier aus der Armee entlassen und verlangt nun vom Vater die Auszahlung einer Erbschaftssumme, ein Anspruch, dessen Rechtmäßigkeit Fjodor Pawlowitsch abstreitet. Er verweigert seinem Sohn das Geld nicht nur, er will es auch benutzen, um sich die Gunst Gruschenkas zu erkaufen, derselben Frau, mit der sich auch sein Sohn Dimitri eine gemeinsame Zukunft erträumt, wofür er eben dieses Geld benötigt.
Dimitri veruntreut das Geld seiner Braut Katharina, mit der er (noch) verlobt ist: Das Geld bringt er in langen Nächten mit Gruschenka durch. Katharina liebt Dimitri, doch auch Gruschenka ist ihm zugetan.
In einem Abschiedsbrief verspricht Dimitri Katharina, ihr Geld wiederzubeschaffen, und wenn er seinen geizigen Vater erschlagen müsste - in der Tat wird der Vater am nächsten Morgen tot aufgefunden.
Iwan und Alexei, Dimitris Brüder, glauben an seine Unschuld. Und tatsächlich gesteht der Diener des alten Karamasoff gegenüber Iwan, den Mord aus Geldgier begangen zu haben. Dann erhängt er sich. In der Gerichtsverhandlung spricht alles gegen Dimitri, und Iwan kann seine entlastende Aussage nicht beweisen. Von den Aussagen seiner beiden ehemaligen Geliebten schwer belastet wird Dimitri zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Roman: Fjodor Dostojewskij
Produktion: Maxim-Film Ges. Ebner & Co., Berlin Verleih: Hansa-Film-Verleih der Ufa
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