Bild oben Mitte:
Nosferatu“ 1921
Bild unten links:
Der Kongress tanzt“ 1931
Bild unten rechts:
Der letzte Mann“ 1924

 

 
 

 
 

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Die Brüder Karamasoff
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Literaturverfilmung aus dem Jahre 1920
Deutsche Erstaufführung:
Länge: 2388m
Land: Deutschland
Regie: Carl Froelich
Kamera: Otto Tober
Bauten: Hans Sohnle

Darsteller:
Irmgard Bern als Seine Tochter, Agafja
Dimitri Buchowetzki als Der junge Karamasoff
Franz Cornelius als Ein Jude
Gustav Czimeg als Sossima, Staretz
Else Eckersberg als Lisawetta
Dolly Eichelberg als Dienerin bei Gruschenka, Fenja
Hugo Froelich als Diener beim alten Karamasoff, Gregori
Bernhard Goetzke als Der zweite Sohn, Iwan
Alina Griffycz-Milewska als Gruschenka
Herr Gruner als Nelyudoff
Emil Jannings als Der älteste Sohn, Dimitri
Herr Kaufmann als Trifon, der Wirt
Fritz Kortner als Der alte Karamasoff
Werner Krauß als Smerdjakoff, Koch beim alten Karamasoff
Frau Krüger als Seine Frau, Marfa
Herr Lentz als Samsonoff
Rudolf Lettinger als Oberst Werchoffzeff
M. Marlinska als Perchotin
Hanna Ralph als Seine Tochter, Katharina
Ferdinand Robert als Wrublewski
Rudolf Senius als Musljalowitsch
Hans Senius als Makaroff
Hermann Thimig als Der jüngste Sohn, Alexei
Herr Werner als Ljagawy
Carl Zickner als Der General

Kurzinhalt:
Fedor Karamasoff, der lasterhafte Vater, liegt im Streit mit seinem ältesten Sohn Dimitri. Dieser wurde wegen hoher Schulden als Offizier aus der Armee entlassen und verlangt nun vom Vater die Auszahlung einer Erbschaftssumme, ein Anspruch, dessen Rechtmäßigkeit Fjodor Pawlowitsch abstreitet. Er verweigert seinem Sohn das Geld nicht nur, er will es auch benutzen, um sich die Gunst Gruschenkas zu erkaufen, derselben Frau, mit der sich auch sein Sohn Dimitri eine gemeinsame Zukunft erträumt, wofür er eben dieses Geld benötigt. Dimitri veruntreut das Geld seiner Braut Katharina, mit der er (noch) verlobt ist: Das Geld bringt er in langen Nächten mit Gruschenka durch. Katharina liebt Dimitri, doch auch Gruschenka ist ihm zugetan. In einem Abschiedsbrief verspricht Dimitri Katharina, ihr Geld wiederzubeschaffen, und wenn er seinen geizigen Vater erschlagen müsste - in der Tat wird der Vater am nächsten Morgen tot aufgefunden. Iwan und Alexei, Dimitris Brüder, glauben an seine Unschuld. Und tatsächlich gesteht der Diener des alten Karamasoff gegenüber Iwan, den Mord aus Geldgier begangen zu haben. Dann erhängt er sich. In der Gerichtsverhandlung spricht alles gegen Dimitri, und Iwan kann seine entlastende Aussage nicht beweisen. Von den Aussagen seiner beiden ehemaligen Geliebten schwer belastet wird Dimitri zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Roman: Fjodor Dostojewskij

Produktion: Maxim-Film Ges. Ebner & Co., Berlin
Verleih: Hansa-Film-Verleih der Ufa

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