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Science fiction aus dem Jahre
1925-1926
Deutsche Erstaufführung: 10.01.1927
Länge: 4189m/3241m Land: Deutschland Regie: Fritz Lang Drehbuch: Thea von Harbou Kamera: Karl Freund, Günther Rittau Musik: Gottfried Huppertz Bauten: Otto Hunte, Erich Kettelhut, Karl Vollbrecht
Darsteller: Alfred Abel als Johann Fredersen Fritz Alberti Grete Berger Erwin Biswanger als Nr. 11811 Olly Böheim Max Dietze Ellen Frey Gustav Fröhlich als Freder, Fredersens Sohn Beatrice Garga Heinrich George als Grot, Wächter der Herzmaschine Heinrich Gotho Brigitte Helm als Maria /Der Maschinenmensch Anni Hintze Georg John Rudolf Klein-Rogge als Rotwang, der Erfinder Walter Kühle Margarete Lanner Rose Liechtenstein Theodor Loos als Josaphat/Joseph Helen von Münchhofen Fritz Rasp als Der Schmale Hanns Leo Reich Arthur Reinhardt Olaf Storm als Jan Erwin Vater Helene Weigel Hilde Woitscheff
Kurzinhalt: Im Mittelpunkt dieses Stummfilmklassikers steht die futuristische, titelgebende Stadt „Metropolis“. Ihr Erbauer, Joh. Fredersen, hat als das „Hirn“ der Stadt von seinem „Neuen Turm Babel“ aus sämtliche Fäden in der Hand, die absolute Kontrolle. Für Fredersen sind Menschen nur noch Teil der Arbeitsmaschine, nur noch „Hände“, die sein Werk zur Perfektion bringen und aufrechterhalten sollen.
Die Bevölkerung von Metropolis lebt in einer streng getrennten Klassengesellschaft: die Arbeiter schuften unter der eigentlichen Stadt und wohnen in unterirdischen Massenunterkünften, wo es keine Sonne gibt und keine Freude. Die Reichen und Mächtigen residieren hoch über dem Boden von Metropolis, ihre Söhne leben ebenfalls in einer Art eigenen Stadt mit dem „Haus der Söhne“, den Universitäten, einem gigantischen Stadion und den paradiesischen „Ewigen Gärten“, wo die schönsten Mädchen „gezüchtet“ werden wie kostbare Blumen. Im „Haus der Söhne“ lebt auch Freder, Joh. Fredersens einziger Sohn.
Doch eines Tages beschließt Freder, in die Arbeiterstadt hinabzusteigen, um dort die engelsgleiche Maria zu suchen, die den Arbeitern mit ihren Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung schenkt. Als Freder die Lebensverhältnisse der Arbeiter sieht und Marias Predigt hört, ist er derart erschüttert, daß er sich entschließt, einer der ihren zu werden. Um Maria auszuschalten, beauftragt Joh. Fredersen den Erfinder Rotwang. Dieser erschafft einen künstlichen Menschen, der die Züge Marias trägt, um zu Kampf und Zerstörung aufzurufen. Gleichzeitig erhofft sich Rotwang, der Freder haßt, daß seines Todfeindes Sohn an der Liebe zu Marias künstlicher Doppelgängerin zugrunde gehen werde.
Zunächst gelingt der Plan, von der lasziven Roboter-Maria aufgestachelt, revoltieren die Arbeiter und verwüsten die Arbeiterstadt. Als sie aber erkennen, daß durch ihre Taten die Arbeiterstadt überschwemmt wird und damit ihre Kinder in Gefahr bringen, machen sie sich wutentbrannt auf die Suche nach Maria. Gefaßt wird aber nicht Maria, sondern ihre unheilbringende Doppelgängerin. Die Arbeiter verbrennen die Maschine, während Maria gemeinsam mit Freder die Kinder des Volkes rettet. Bei einem brutalen Kampf zwischen Freder und Rotwang wird der Erfinder getötet.
Durch die Geschehnisse sind die Bewohner von Metropolis zunächst geeint, der Weg scheint frei für eine Welt ohne Klassenunterschiede.
Idee: Thea von Harbou
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Verleih: Transit-Film GmbH, München FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren
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